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Sachsen schickt weiteren Hilfstransport in die Ukraine

Sachsen hat in Zeiten der Not wie bei den verheerenden Hochwassern der Elbe 2002 und 2013 viel Beistand von anderen bekommen. Nun hilft der Freistaat notleidenden Menschen in der Ukraine.
Oliver Schenk
Oliver Schenk, Chef der Staatskanzlei in Sachsen. © Robert Michael/dpa

Sachsen hat einen weiteren Hilfstransport für die Ukraine auf den Weg gebracht. Ein Lastkraftwagen soll 36 Stromgeneratoren und medizinisches Material in die Region Charkiw bringen, teilte die Staatskanzlei am Montag mit. Die Lieferung im Wert von 55.000 Euro sei Teil der laufenden Unterstützung für die Partnerregion des Freistaates im Osten der Ukraine. Das Deutsche Rote Kreuz in beiden Regionen hilft dabei.

«Sachsen zeigt sich weiterhin solidarisch mit den Menschen in der Ukraine. Bei meinem Besuch in der Ukraine im März konnte ich direkt mit der Leitung unserer Partnerregion Charkiw erörtern, was vor Ort dringend benötigt wird. So garantieren wir eine effektive Hilfe für die Zivilbevölkerung, die unter dem russischen Angriffskrieg leidet», erklärte Staatskanzleichef Oliver Schenk (CDU).

Die Lieferung folge einem Ersuchen des Ukrainischen Roten Kreuzes in Charkiw, hieß es. Anlass für den konkreten Bedarf sei die Verschärfung der Angriffe russischer Truppen in Richtung Charkiw seit Mai 2024 und der verstärkte Beschuss von Energieinfrastruktur. Dementsprechend habe die Sächsische Staatskanzlei 36 Generatoren mit einer Leistung von je 7 Kilowatt für die zivile Nutzung angeschafft. Hinzu kämen medizinische Güter wie Verbandsmaterial und Verbrennungssprays, die vom Uniklinikum Dresden stammen.

Bei seiner Reise im März dieses Jahr in die Ukraine hatte Schenk auch eine Absichtserklärung über eine offizielle Regionalpartnerschaft von Sachsen und Charkiw unterzeichnet. Mit dem Abkommen sollen unter anderem Investitionsmöglichkeiten für den Wiederaufbau in der Region geschaffen werden. Zudem sieht die Partnerschaft den Aufbau von Kommunalpartnerschaften sowie einen verstärkten länderübergreifenden Erfahrungsaustausch im Bereich der öffentlichen Verwaltung vor.

© dpa
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