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Wille und Leidenschaft: Kaiserslautern vor der Rettung

Der Sieg gegen Magdeburg verschafft dem 1. FC Kaiserslautern Luft im Zweitliga-Abstiegskampf. Die Pfälzer halten nun alle Trümpfe selbst in der Hand.
1. FC Kaiserslautern - 1. FC Magdeburg
Magdeburgs Trainer Christian Titz steht am Spielfeld. © Uwe Anspach/dpa

Nach dem Befreiungsschlag des 1. FC Kaiserslautern im Abstiegskampf der 2. Fußball-Bundesliga glich das Fritz-Walter-Stadion einem Tollhaus. Minutenlang feierten die Fans die FCK-Profis für den eminent wichtigen 4:1 (2:0)-Sieg im Kellerduell gegen den 1. FC Magdeburg.

Auch Trainer Friedhelm Funkel war angetan von der starken Leistung seiner Schützlinge, die am Samstagabend vor 46 556 Zuschauern einen ihrer bisher besten Saisonauftritte ablieferten. «Ein großes Kompliment an die Mannschaft, die vor allem kämpferisch und läuferisch alles auf den Platz gebracht hat, was sie zu leisten imstande war», lobte der 70-Jährige.

Durch den zweiten Sieg in Serie vergrößerte der FCK den Abstand auf den ersten direkten Abstiegsplatz, den Hansa Rostock innehat, auf fünf Punkte. Weil die Pfälzer zudem die um 17 Treffer bessere Tordifferenz aufweisen, dürfte es in den letzten beiden Partien der Spielzeit bei Hertha BSC und gegen Eintracht Braunschweig nur noch darum gehen, die Relegationsspiele gegen den Dritten der 3. Liga zu vermeiden. Dafür stehen die Vorzeichen gut.

Für grenzenlose Euphorie war Funkel aber trotzdem nicht zu begeistern. «Die drei Punkte tun uns sehr, sehr gut, aber mehr ist es auch nicht. Mit der Punktzahl werden wir nicht sicher in der Liga bleiben. Aber wir haben jetzt sieben Punkte aus drei Spielen geholt, und auf dem Weg müssen wir weitermachen», sagte der Trainer-Routinier.

Entscheidenden Anteil am Sieg gegen den direkten Konkurrenten aus Magdeburg, der mit 37 Punkten auf Platz elf der Tabelle steht, hatte Doppel-Torschütze Daniel Hanslik. «Man sieht ab und zu, dass ich doch ein bisschen Instinkt habe. Manchmal muss man durch Leidenschaft auch spielstarke Mannschaften niederringen. Das ist uns heute gelungen», sagte der 27-jährige Stürmer.

Kenny Prince Redondo und Jan Elvedi steuerten die weiteren FCK-Tore zum verdienten Sieg bei. «Das war ein Betze-Spiel mit Kampf, Willen und Zweikämpfen, in denen es auch mal geknallt hat. Heute können wir uns freuen, aber es ist noch nicht vorbei. Der Sieg war wichtig für unser Selbstvertrauen, aber wir haben noch genügend Punkte, an denen wir arbeiten können», sagte Hanslik.

Das blieb auch Funkel nicht verborgen. «4:1 hört sich sehr deutlich an, das war es aber absolut nicht. Magdeburg hat uns vor das eine oder andere Problem gestellt, die Mannschaft ist aber durch Kampf ins Spiel gekommen und hat es durch läuferische Stärke wettgemacht», resümierte der FCK-Coach und räumte ein: «Erst nach dem vierten Tor war ich etwas beruhigter.»

© dpa ⁄ Florian Reis, dpa
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