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Fuhr: «Brauchen breites Bündnis gegen Antisemitismus»

Die rheinland-pfälzische Beauftragte für Jüdisches Leben und Antisemitismusfragen, Monika Fuhr, hält den Aktionsplan der Kultusministerkonferenz (KMK) gegen Antisemitismus an Hochschulen für einen wichtigen Schritt. Es sei gut, dass sich die KMK positioniert habe, teilte Fuhr am Freitag der Deutschen Presse-Agentur in Mainz mit. «Wir brauchen ein breites gesellschaftspolitisches Bündnis gegen Antisemitismus und dazu gehört auch der Wissenschaftsbereich», betonte sie und ergänzte: «Jetzt müssen den Worten die Taten folgen.»
Landesbeauftragte für jüdisches Leben - Monika Fuhr
Monika Fuhr, Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismusfragen in Rheinland-Pfalz. © Arne Dedert/dpa/Archivbild

In dem am Freitag veröffentlichten Aktionsplan ruft die Kultusministerkonferenz die Hochschulen in Deutschland dazu auf, antisemitische Vorfälle zu verfolgen. In dem Plan heißt es: «Wir verurteilen die antisemitischen und israelfeindlichen Vorfälle der jüngsten Zeit in Deutschland.» Die Konferenz unterstütze die Hochschulen darin, antisemitische Vorfälle zu verfolgen, zur Anzeige zu bringen und im Rahmen der eigenen Zuständigkeit zu ahnden.

Man rufe die gesamte Hochschulfamilie auf, sich weiterhin klar gegen Antisemitismus und Israelfeindlichkeit zu positionieren und dies auch öffentlich kundzutun. Hochschulen werden zudem ermutigt, den Austausch mit jüdischen Gemeinden und Studierendenvereinigungen zu vertiefen und bestehende Kooperationen mit israelischen Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen zu fördern.

Fuhr sagte, die Bund-Länder-Konferenz der Antisemitismusbeauftragten habe sich bereits im November in einem Schreiben an die Hochschulrektorenkonferenz gewandt und angeregt, an den Hochschulen eigene Antisemitismusbeauftragte zu benennen.

© dpa
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