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Wetter beruhigt sich in NRW: Hunderte Einsätze

Nach einem eindrucksvollen Auftritt mit Blitz, Donner und Starkregen zieht das Tiefdruckgebiet «Celina» aus NRW ab. Die Bilanz bleibt glimpflich, aber trotzdem teuer. Jetzt ist Aufräumen angesagt.
Gewitter in Duisburg
Gewitter in Duisburg. © Christoph Reichwein/dpa

Nach teils stundenlangen Dauereinsätzen für die Feuerwehren in vielen Gemeinden Nordrhein-Westfalens hat sich das Wetter am Freitag beruhigt. Seit Donnerstagnachmittag sorgten Starkregen und Gewitter in zahlreichen Orten für voll gelaufene Keller, Blitzeinschläge und teils unbefahrbare Straßen wegen der kurzfristig aufgelaufenen Wassermengen. Viele Häuser wurden mit Sandsäcken geschützt. Eine erste Bilanz der Einsatzstellen zeigte aber, dass die Lage relativ glimpflich in NRW blieb.

Dennoch meldete die Landesleitstelle der Polizei NRW bis in die frühen Morgenstunden 24 witterungsbedingte Verkehrsunfälle mit insgesamt sechs leicht Verletzten. Zudem habe es 63 weitere Einsätze ohne Verkehrsunfälle gegeben, berichtete ein Sprecher der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf. Dabei sei es etwa um Unterstützung und Sicherung der Feuerwehren gegangen. Der unwetterbedingte Gesamtschaden wurde in der Zwischenbilanz auf landesweit rund eine Million Euro beziffert. 

Die Hauptlast trug seit Beginn des Unwetters am Donnerstagnachmittag die Feuerwehr: In Aachen meldete sie am Freitagmorgen fast 170 Einsätze, die rund 300 Einsatzkräfte bis in die späte Nacht abarbeiteten. «Das typische Meldebild war "Keller unter Wasser"», hieß es in ihrem Bericht. «In keinem Einsatz kam es zu Personen- oder Tierschäden.» 

Das Unwetter überflutete teils auch die A59 bei Duisburg und ließ Unterführungen volllaufen. Die Feuerwehr Duisburg verzeichnete 120 unwetterbedingte Einsätze. Auch in Moers stand eine Unterführung unter Wasser, sodass Straßenabschnitte gesperrt wurden. Anhaltender Regen habe das Abpumpen erschwert, weil immer wieder Wasser in ohnehin schon betroffene Keller gedrückt worden sei, teilte die Feuerwehr Moers mit.

Ähnlich sah es in vielen anderen Orten aus: An der Landesstraße 390 wurde eine Person in ihrem Auto von Wassermassen eingeschlossen, wie die Feuerwehr Mönchengladbach berichtete. «Sie wurde befreit, ins Trockene gebracht und ihr Wagen wurde abgeschleppt.» An einem unterspülten Gehweg war zudem ein Pkw eingesackt «und diverse Keller liefen voll Wasser». 109 unwetterbedingte Einsätze gab es hier, darunter sieben Brände und 102 technische Hilfeleistungen. 

Bis kurz nach Mitternacht wurden hier alle Notlagen abgearbeitet. Bis auf einen Verkehrsunfall auf der Autobahn 61 in Fahrtrichtung Koblenz mit zwei Verletzten habe es an den Einsatzstellen der Feuerwehr Mönchengladbach keine weiteren verletzten Menschen gegeben. 

Auch nach Abzug des Unwetters bleibt es allerdings nass in NRW: Vor dem Start ins Wochenende sind weiter Wolken, Regen und Schauer vorhergesagt. Im Verlauf des Freitags sei immerhin mit einigen Auflockerungen zu rechnen, teilte der Deutsche Wetterdienst (DWD) mit. Die Temperaturen erreichen demnach Höchstwerte zwischen 13 und 16 Grad, in Hochlagen etwa 12 Grad. Dazu weht ein schwacher Wind aus Südwest bis West, in der Eifel kann es zeitweise starke Böen geben.

In der Nacht zum Samstag bleibt es zunächst bewölkt. Die Meteorologen prognostizierten, dass es trotz der grauen Wolken niederschlagsfrei bleibe. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 5 Grad, im Bergland auf 5 bis 2 Grad.

Am Samstag soll es überwiegend trocken bleiben, jedoch kann es den Angaben zufolge im Laufe des Tages aus Westen gebietsweise zu Regen oder Schauern kommen. Die Temperaturhöchstwerte liegen zwischen 16 und 20 Grad, in Hochlagen wie dem Kahlen Asten maximal bei 13 Grad.

In der Nacht zum Sonntag soll es zu schauerartigem Regen kommen. Die Temperaturtiefstwerte liegen zwischen 10 und 5 Grad. Auch am letzten Tag des Wochenendes wird das Wetter laut DWD wechselhaft, wobei neben dichter Bewölkung und Regen auch kurze Auflockerungen möglich sind. Die Höchsttemperaturen sollen dann zwischen 15 und 18 Grad liegen. 

© dpa
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