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Zur EM mehr Prostituierte in Frankfurt erwartet

Hunderttausende Fans kommen zur EM nach Frankfurt. Sie wollen guten Fußball schauen, feiern und trinken. Doch was passiert nach den Spielen? Die Polizei rechnet mit einem Anstieg der Prostitution.
Frankfurter Bahnhofsviertel
Männer gehen im Frankfurter Bahnhofsviertels am Abend an einem Bordell vorbei. © Frank Rumpenhorst/dpa

Fußball gucken, feiern - und danach ab ins Bordell? Die Frankfurter Polizei rechnet zur Fußball-Europameisterschaft mit einem signifikanten Anstieg von Prostituierten. «Die Zunahme wird sich maßgeblich auf die Bordell- und insbesondere die Hotelprostitution auswirken. Die Straßenprostitution ist in Frankfurt seit jeher deutlich unterrepräsentiert», sagt ein Sprecher.

Eine Veränderung der Herkunftsländer der Prostituierten sei nicht zu erwarten. Laut den Angaben kommen die Frauen größtenteils aus südosteuropäischen Ländern wie Rumänien und Bulgarien, aus Deutschland und aus Südamerika.

Und - so heißt es bei der Polizei: Der pandemiebedingte Trend von organisierten Strukturen, wie Bordelle oder Saunaclubs, hin zu privateren Angeboten wie Escortservice, Hotels oder Terminwohnungen bestehe nach wie vor. Das Konzept «Laufhaus» habe grundsätzlich an Attraktivität für die Prostituierten verloren, erklärt der Sprecher.

Große Events ziehen mehr Prostitution nach sich

Neben der Frankfurter Polizei gibt es in der Mainmetropole auch die Stadtpolizei, die beim Ordnungsamt angesiedelt ist. Diese ist für die Prostitution, vornehmlich auf der Straße, mit zuständig. «Uns liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich viele Prostituierte angekündigt hätten. Es ist aber natürlich so, dass wir damit rechnen», sagt Leiter Matthias Heinrich. Man kenne das von anderen großen Events oder großen Messen. «Das ist ganz klar, dass das solche Dinge nach sich zieht».

Man nehme das Thema in den Fokus und werte auch die sozialen Medien aus, weil sich auch dort einiges abzeichne. Auf der Straße seien Streifen im Einsatz, die versuchten die Prostitution zu verhindern. «Dazu gehört in erster Linie das Bahnhofsviertel, aber nicht nur dort», sagt Heinrich. In Frankfurt gebe es in festgelegten Zonen ein Toleranzbereich für Straßenprostitution, beispielsweise an der Theodor-Heuss-Allee. «Das Bahnhofsviertel gehört nicht dazu. Dort ist die Straßenprostitution untersagt und wird sanktioniert.»

© dpa
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