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Ministerin dringt auf mehr Mitarbeiter in der Jugendhilfe

Angesichts des Personalmangels in Kitas fördert Schwarz-Rot die Ausbildung von Erziehern. Doch auch Jugendliche nimmt die Landesregierung in den Blick. Die Jugendministerin hat eigene Erinnerungen.
Heike Hofmann
Heike Hofmann (SPD), hessische Ministerin für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales. © Evelyn Denich/dpa

Hessens angestrebter Ausbau der vergüteten Ausbildung im Bereich sozialer Berufe bezieht sich nicht nur auf Erzieherinnen und Erzieher für Kitas, sondern auch auf die stationäre Kinder- und Jugendhilfe. Dazu zählen etwa Jugendheime. «Das ist in der Öffentlichkeit noch nicht so bekannt. Aber auch hier ist der Bedarf an neuen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern groß», sagte die hessische Jugendministerin Heike Hofmann (SPD) in Wiesbaden in einem Interview mit der Deutschen Presse-Agentur.

Hessens neue schwarz-rote Landesregierung hatte im Februar ein Sofortprogramm präsentiert. Jedes Ressort stellte ein Spitzenprojekt vor. Hofmanns Ministerium für Arbeit, Integration, Jugend und Soziales sprach von einem Ausbau vor allem der praxisintegrierten und vergüteten Erzieherausbildung (PivA). Die Zahl der geförderten Ausbildungsplätze soll für den sogenannten Förderdurchgang 2024 von 400 auf 1000 angehoben werden.

«Dabei sollen zukünftig auch stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe in Hessen Fördermittel beantragen können», erklärte die Jugendministerin. «Die Möglichkeit einer kurzfristigen Umsetzung noch für 2024 wird aktuell geprüft.» Perspektivisch für die kommenden Landeshaushalte verfolge ihr Ministerium das Ziel, «zukünftig von Beginn an den stationären Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe Zugang zu PivA-Plätzen zu ermöglichen», ergänzte Hofmann. Nach ihren Worten geht es etwa um klassische Jugendheime und Hilfe für «Jugendliche mit besonderen Bedarfen».

Die Juristin ergänzte: «Es müssen aber nicht immer nur Problemlagen sein. Es geht auch um die individuelle Förderung junger Menschen in verschiedenen Lebenslagen und in der Freizeit. Wir wollen Kindern und Jugendlichen die Beteiligung am gesellschaftlichen Leben in vielfältiger Art und Weise ermöglichen.» Sie selbst habe als Jugendliche beispielsweise an Selbstverteidigungskursen teilgenommen und eine Jugendreise mitgemacht: «Das hat mich damals sehr geprägt und gestärkt.»

© dpa
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