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Warnstreik bei privaten Busunternehmen begonnen

Nachdem die Streiks bei den öffentlichen Busunternehmen laufen, lassen auch die Beschäftigten der privaten Busunternehmen ihre Arbeit ruhen. Am Freitag wollen sie alle in Kiel demonstrieren.
Streik der öffentlichen Busunternehmen
Ein Banner mit der Aufschrift „ Warnstreik“ hängt vor dem Eingang zum Betriebshof. © Axel Heimken/dpa

Nach den Beschäftigten der öffentlichen Busunternehmen sind am Donnerstagmorgen auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der privaten Busunternehmen in einen zweitägigen Warnstreik getreten. Die Gewerkschaft Verdi hatte die Beschäftigten zum Streik aufgerufen, nachdem bei der dritten Tarifverhandlung am Dienstag keine Einigung zustande gekommen war. Pendlerinnen und Pendler müssen sich im gesamten Land auf Ausfälle im Busverkehr einstellen.

«Die meisten Linien im gesamten Land stehen still,» sagte Verdi-Sprecher Frank Schischefsky. Es gebe eine hohe Beteiligung an dem Streik, dennoch sei es für die Beschäftigten auch nicht einfach, die Arbeit ruhen zu lassen: «Viele Busfahrer, gerade auf den Überlandlinien, kennen ihre Fahrgäste,» so Schischefsky.

Die Gewerkschaft fordert neben der Einführung einer 35-Stunden-Woche die Begrenzung der Schichtlänge auf maximal zehn Stunden. Außerdem wird eine Mindestruhezeit von zwölf Stunden verlangt. Die Laufzeit der Vereinbarung soll zwölf Monate betragen.

Geplant ist im Rahmen des Warnstreiks auch eine Kundgebung vor dem Landeshaus in Kiel, bei der am Freitag mehr als 2000 Beschäftigte erwartet werden, wie Verdi-Verhandlungsführer Sascha Bähring mitteilte. Zuvor ziehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der öffentlichen und privaten Busunternehmen gemeinsam am Kieler Hauptbahnhof los.

Am kommenden Montag gebe es dann weitere Tarifverhandlungen für die Beschäftigten der öffentlichen Busunternehmen, sagte Verdi-Sprecher Schischefsky. Er erwarte schwierige Verhandlungen und hoffe auf ein vernünftiges Angebot der Arbeitgeber. Am 5. März soll es weitere Verhandlungen für die Beschäftigten der privaten Busunternehmen geben.

© dpa
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