Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Kampfmittelräumdienst beseitigt Bomben und Munition

Im Zweiten Weltkrieg war Hamburg häufig Ziel großer Luftangriffe. Nicht explodierte Bomben liegen bis heute im Boden. Der Kampfmittelräumdienst hat weiter gut zu tun, wie die neuesten Zahlen zeigen.
Blindgänger im Hamburger Schanzenviertel
Mitarbeiter vom Kampfmittelräumdienst verladen eine entschärfte Bombe in ein Spezialfahrzeug. © Bodo Marks/Bodo Marks/dpa/Archivbild

Der Kampfmittelräumdienst der Hamburger Feuerwehr hat im vergangenen Jahr rund 4,3 Tonnen Munition, Bomben und Waffen unschädlich gemacht. Das ist eine Tonne mehr als im Vorjahr, wie aus Angaben des Senats und der Feuerwehr hervorgeht. Unter den im Jahr 2023 geräumten Kampfmitteln waren 9 große Sprengbomben mit einem Gewicht über 100 Pfund. Im Vorjahr waren 12 Bomben dieser Art entschärft worden.

Die Menge der unschädlich gemachten Kampfmittel schwankt von Jahr zu Jahr und wird vor allem von der Bautätigkeit beeinflusst. Im Jahr 2021 waren 5,2 Tonnen geborgen worden, darunter 17 große Sprengbomben. Im laufenden Jahr wurden bereits zwei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft, wie der Senat auf eine Kleine Anfrage des CDU-Bürgerschaftsabgeordneten Eckard Graage weiter mitteilte. Eine davon war am 7. Februar auf einem Werksgelände in Hamburg-Moorburg gefunden worden.

Angesichts der weiterhin im Boden der Hansestadt verborgenen Gefahren wird die Technik des Kampfmittelräumdienstes ständig verbessert. Im vergangenen Jahr bekamen die rund 40 Mitarbeiter unter anderem ein Fahrzeug für Taucheinsätze, ein GPS-Ortungsgerät für Kampfmittelfunde sowie eine Videoanlage zur Fernentschärfung. Für dieses Jahr sei die Anschaffung von fünf Kommandowagen und eines Radladers geplant, hieß es.

Im Zweiten Weltkrieg wurden zwischen dem 18. Mai 1940 und dem 17. April 1945 offiziell 213 Bombenangriffe auf Hamburg gezählt. Dabei wurden nach Angaben der Feuerwehr 107.000 Sprengbomben, 300.000 Phosphor-Brandbomben und drei Millionen Stabbrandbomben abgeworfen. Rund 55.000 Menschen starben. Zahlreiche Bomben explodierten nicht.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Nintendo Switch 2: Alle Infos zu Release, Features und Co.
Games news
Nintendo Switch 2: Alle Infos zu Release, Features und Co.
Nibelungen-Festspiele
Kultur
Nibelungen-Festspiele stellen Ensemble vor
Jimmy Kimmel und Molly McNearney
People news
Jimmy Kimmel dankt Kinderklinik
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G im Test: Viel drin für wenig Geld
Handy ratgeber & tests
Xiaomi Redmi Note 13 Pro 5G im Test: Viel drin für wenig Geld
Samsung Galaxy S24 FE: Wird es besser als das Galaxy S24?
Handy ratgeber & tests
Samsung Galaxy S24 FE: Wird es besser als das Galaxy S24?
Pixel-Smartphones: Update im April und März 2024 – das ist neu
Handy ratgeber & tests
Pixel-Smartphones: Update im April und März 2024 – das ist neu
Ralf Rangnick
Fußball news
Rangnick bei Bayerns Trainersuche immer mehr im Fokus
Eine Frau reinigt ihre Terrasse
Wohnen
So machen Sie Terrassensteine und Gartenwege frühjahrsfit