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Hollerbach vor Derby seiner Ex-Clubs: «Beide haben Druck»

Bernd Hollerbach spielte für St. Pauli und den Hamburger SV. Am Freitag kommt es zum großen Top-Duell der Rivalen in Liga zwei. Der frühere Profi sieht ein Team leicht im Vorteil.
Fußball-Trainer Bernd Hollerbach
Bernd Hollerbach, ehemaliger HSV-Trainer, nimmt an der Pressekonferenz teil. © Bruno Fahy/BELGA/dpa/Archivbild

Der frühere St. Pauli- und HSV-Profi Bernd Hollerbach sieht im Hamburger Stadtderby leichte Vorteile für den Kiez-Club. «Im Moment wirkt St. Pauli etwas stabiler, sie haben einen guten Lauf», sagte der 53-Jährige der Deutschen Presse-Agentur. Am Freitagabend (18.30 Uhr/Sky) empfängt der Tabellenführer im Zweitliga-Topduell den zweitplatzierten und drei Punkte entfernten Stadtrivalen Hamburger SV.

«St. Pauli hat einen Heimvorteil. Am Millerntor war und ist es nie einfach», sagte Hollerbach. «Der HSV tut sich in der Fremde oft schwerer.» Aber es sei eben auch das Duell zweier Rivalen. «Es ist schön: Beide Vereine stehen oben. Wobei es bei einem Derby eigentlich egal ist, ob beide Vereine oben oder unten stehen.» Er fügte hinzu: «Im Derby haben beide Druck.» Derzeit sei es noch «zu früh», um Rückschlüsse zu ziehen, wer im Aufstiegsrennen die besseren Karten habe.

Der gebürtige Würzburger war zwischen 1991 und 1995 beim FC St. Pauli unter Vertrag, nach einem Wechsel zum 1. FC Kaiserslautern zog es ihn 1996 zum Hamburger SV, dort blieb er bis zu seinem Karriereende 2004. Als Co-Trainer wurde er unter Coach Felix Magath 2009 Meister mit dem VfL Wolfsburg.

Hollerbach selbst trainierte unter anderem die Würzburger Kickers und den HSV, den er nach sieben Partien ohne Sieg schnell wieder verließ. Zuletzt war er beim belgischen Erstligisten VV St. Truiden im Einsatz. Im Sommer entschied er sich für eine Auszeit.

Beide Clubs würde Hollerbach gerne wieder in der ersten Liga sehen. «Der HSV gehört auf jeden Fall in die erste Liga, das ist gar keine Frage. Und St. Pauli hat mittlerweile auch die Möglichkeiten, erste Liga zu spielen. Es ist längst nicht mehr so, dass das der Underdog-Club ist», sagte er. Dass der HSV den Aufstieg bei fünf Jahren in der zweiten Liga bisher nicht geschafft habe, ist laut Hollerbach «schwierig zu verstehen mit dem Etat und mit den Möglichkeiten».

© dpa
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