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Hamburg lässt Corona-Krise im Tourismus hinter sich

Hamburg hat die Krise im Tourismus überwunden. Bei den Übernachtungen erreichte die Hansestadt ihr bislang bestes Tourismusjahr der jüngeren Geschichte.
Spaziergänger am Strand
Passanten sind mit angeleinten Hunden am Strand von St. Peter-Ording unterwegs. © Bodo Marks/Bodo Marks/dpa

Der Tourismus in Hamburg hat sich nach den massiven Einbrüchen während der Corona-Pandemie wieder vollständig erholt. So seien im vergangenen Jahr in den größeren Beherbergungsbetrieben und auf Campingplätzen 15,94 Millionen Übernachtungen gebucht worden, teilte das Statistikamt Nord am Mittwoch mit. Das seien rund 510.000 Übernachtungen mehr als im bisherigen Rekordjahr 2019. Im Vergleich zu 2022 verzeichneten die Statistiker ein Plus von 8,4 Prozent.

Auch die Zahl der Gäste stieg im vergangenen Jahr deutlich, erreichte aber nicht ganz den Wert vom letzten Vor-Corona-Jahr 2019. Insgesamt besuchten im vergangenen Jahr den Angaben zufolge rund 7,41 Millionen Gäste die Hansestadt - 8,6 Prozent mehr als 2022, aber etwa 210 000 weniger als 2019. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer betrug 2,2 Tage.

Übernachtungen übertreffen Vorkrisenniveau

«Die Hamburger Tourismusbranche hat die Pandemie endgültig hinter sich gelassen», sagte Wirtschaftssenatorin Melanie Leonhard (SPD). Mit einem Zuwachs von 3,3 Prozent bei den Übernachtungen sei erstmals das Vorkrisenniveau übertroffen worden. «Im Vergleich mit anderen Metropolen in Europa sehen wir bei uns eine insgesamt schnelle Erholung, die den Betrieben und unserer Stadt in herausfordernden Zeiten sehr gut tut.»

Der Geschäftsführer der Hamburg Tourismus GmbH, Michael Otremba, sieht Hamburg bei Städtereisenden mittlerweile als eine «Must-See-City». Seiner Ansicht nach haben die Stadt und die Branche als Ganzes aber noch zahlreiche ungenutzte Potenziale. «Das macht mich zuversichtlich, dass die Gästezahlen weiter in einem gesunden Maß wachsen werden.»

Viele Gäste aus Deutschland

Hamburg hat im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen einen sehr hohen Anteil von Gästen aus Deutschland. So zählten die Statistiker im vergangenen Jahr 12,41 Millionen Übernachtungen von deutschen Gästen, was im Vergleich zu 2022 einem Plus von 6,6 Prozent entspricht. Die Zahl der Übernachtungen aus dem Ausland stieg um 15,2 Prozent auf 3,53 Millionen. Die meisten Übernachtungen buchten dabei die Dänen, gefolgt von den Schweizern und Österreichern.

Im Dezember 2023 besuchten rund 565.000 Gäste die Hansestadt. Das waren 3 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Übernachtungen in Beherbergungsbetrieben mit zehn oder mehr Betten sowie auf Campingplätzen stieg um 7 Prozent auf 1,2 Millionen.

© dpa
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