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Bevölkerung im Norden überdurchschnittlich stark gestiegen

Die Bevölkerung im Norden ist stärker als im Bundesschnitt gestiegen - aber nicht so sehr wie erwartet. Dies geht aus den neuen Zensuszahlen hervor.
Bevölkerung im Norden überdurchschnittlich stark gestiegen
Passanten gehen während des verkaufsoffenen Sonntags durch die Innenstadt. © Daniel Bockwoldt/dpa

In Schleswig-Holstein ist die Bevölkerung gestiegen - aber nicht ganz so stark wie erwartet. Dem jüngsten Zensus zufolge wohnten 2022 rund 2,928 Millionen Menschen im nördlichsten Bundesland. Das sind knapp 17.900 Menschen weniger als anhand früherer Daten berechnet worden war, wie das Statistikamt Nord am Dienstag mit Verweis auf die Ergebnisse des Zensus 2022 am Dienstag mitteilte.

Die sogenannte Bevölkerungsfortschreibung auf Basis des Zensus 2011 war von 2,946 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern für Schleswig-Holstein ausgegangen. Nach den neuen Zensusdaten wuchs die Bevölkerung Schleswig-Holsteins zwischen dem Zensus von 2011 und dem von 2022 um rund 128.000 auf etwa 2,928 Millionen Menschen. Das entspricht einer Zunahme von 4,6 Prozent. Im Bundesdurchschnitt wuchs die Bevölkerung in diesem Zeitraum den Angaben zufolge um 3,1 Prozent.

Insgesamt gab es in Schleswig-Holstein zum Stichtag knapp 1,449 Millionen Haushalte. Rund 621.000 (42,9 Prozent) dieser Haushalte waren Singlehaushalte. Damit liegt Schleswig-Holstein leicht unter dem Wert für Deutschland insgesamt (43,4 Prozent).

772.000 beziehungsweise gut ein Viertel (26,3 Prozent) aller Menschen im Land lebten in den sechs Städten mit mehr als 50.000 Einwohnern. Rund 1,237 Millionen Menschen (42,2 Prozent) im Norden wohnten in Gemeinden mit weniger als 10 000 Einwohnerinnen und Einwohnern.

Die größten Städte waren zum Zensusstichtag die Landeshauptstadt Kiel mit rund 249.000 Einwohnerinnen und Einwohnern, gefolgt von Lübeck (rund 216.000), Flensburg (etwa 95 100), Norderstedt (rund 80.350) und Neumünster (etwa 79.600). Zu den kleinsten Gemeinden zählten die Hallig Gröde (Kreis Nordfriesland) mit neun Einwohnerinnen und Einwohnern, Wieden­borstel (Kreis Steinburg) mit elf Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Süderhöft (Kreis Nordfriesland/23).

Zum Stichtag lebten im nördlichsten Bundesland rund 474.000 Personen mit Einwanderungsge­schichte. Neben selbst Eingewanderten sind dies den Angaben zufolge auch Kinder und Jugendliche, bei denen beide Elternteile seit 1950 auf das heutige Staatsgebiet Deutschlands eingewandert sind. Eine ausländische Staats­angehörigkeit hatten fast 259.000 Personen.

© dpa
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