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Flüchtlingszentrum Tegel: Impfaktion gegen Masern

Auf dem Gelände des früheren Flughafens Tegel leben Tausende Flüchtlinge. Nach mehreren Masernfällen ist schnelles Handeln gefragt.
Ankunftszentrum Tegel in Berlin
Bewohner und Mitarbeiter gehen im Ankunftszentrum am ehemaligen Flughafen Tegel in Richtung der Leichtbauhallen. © Sebastian Gollnow/dpa/Archivbild

Die nach einigen Krankheitsfällen am Wochenende eingeleitete Impfaktion gegen Masern im Flüchtlingszentrum Berlin-Tegel kommt nach Einschätzung der beteiligten Behörden gut voran. Etwa 700 der rund 2650 ukrainischen Geflüchteten, die dafür in den Blick genommen werden, seien seit dem Start der Aktion bereits geimpft worden, sagte eine Sprecherin des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) am Dienstagvormittag. Die Maßnahme werde fortgesetzt, das zuständige Gesundheitsamt habe das Impfteam vor Ort auf etwa zehn Ärzte verstärkt. 

Die Impfbereitschaft ist den Angaben zufolge hoch: Bislang hätten sich nur drei Geflüchtete geweigert, sich gegen Masern impfen zu lassen, so die LAF-Sprecherin. Sie kamen in einem separaten Wohnbereich für drei Wochen in Quarantäne.   

Am Wochenende war in Tegel bei neun Menschen eine Maserninfektion bestätigt worden. Am Samstag war daraufhin eine Impfaktion zunächst im betroffenen Hallenkomplex gestartet worden. Am Montag wurde sie ausgeweitet auf alle nach 1970 geborenen Bewohner, die keinen Impfstatus nachweisen können. Dazu überprüfen Mitarbeiter des Gesundheitsamtes mithilfe von Sprachmittlern den Impfstatus von 2650 Geflüchteten, die allesamt aus der Ukraine stammen.  

Weitere Masern-Fälle wurden in Tegel laut LAF bisher nicht festgestellt. Auf dem Gelände des früheren Flughafens leben neben Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine auch Asylbewerber. Diese wurden im Rahmen des Aufnahmeverfahrens bereits bei der Ankunft gegen Masern geimpft. 

Die Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten überhaupt. Das Virus wird zum Beispiel beim Husten, Niesen oder Sprechen übertragen. Symptome sind Fieber, Husten, Schnupfen und ein rötlich-brauner Hautausschlag.

© dpa
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