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Ginter-Aus und miese Bilanz: Freiburg mit Sorgen zum BVB

Der Sport-Club geht angeschlagen ins Auswärtsspiel in Dortmund. Ginters Ausfall könnte eine taktische Veränderung zur Folge haben. Streichs bisherige Ausbeute gegen den BVB ist extrem überschaubar.
Matthias Ginter
Freiburgs Matthias Ginter in Aktion. Der Abwehrchef wird den Badenern verletzungsbedingt vorerst fehlen. © Harry Langer/dpa

Christian Streich wollte nicht hadern. Doch mit allzu großem Optimismus dürfte der Trainer des SC Freiburg nicht zum Auswärtsspiel bei Borussia Dortmund am Freitag (20.30 Uhr/DAZN) reisen. Die persönliche Bilanz des 58-Jährigen beim BVB ist verheerend. Und was für den badischen Fußball-Bundesligisten noch schwerer wiegt: Nun fällt auch noch Abwehrchef Matthias Ginter auf unbestimmte Zeit aus.

«Wir können noch keine Prognose abgeben, wie lange es gehen wird», sagte Streich am Donnerstag über den 51-maligen Nationalspieler, den eine Achillessehnenreizung plagt. Ginter habe schon länger mit diesen Beschwerden zu kämpfen. «Er wollte sich unbedingt durchbeißen», erklärte Streich. Ginter habe sich über mehrere Wochen «vorbildlich in den Dienst der Mannschaft gestellt, aber jetzt ging es nicht mehr.» Der 30-Jährige werde nun konservativ behandelt. Es werde alles dafür getan, dass er schnellstmöglich zurückkommt.

Damit fällt Freiburgs komplette Stamm-Innenverteidigung aus. Ginters österreichischer Nebenmann Philipp Lienhart, der sich Mitte Januar an der Leiste operieren ließ, steht seit mehreren Wochen nicht zur Verfügung. Streich ist weiter zum Improvisieren gezwungen.

Möglich, dass er gegen den BVB hinten mit einer Dreier- statt einer Viererkette spielen lässt - wie im Hinspiel, das die Freiburger trotz einer über weite Strecken guten Leistung mit 2:4 verloren hatten. Kapitän Christian Günter sei auf der linken Seite jedenfalls ein Kandidat für die Startelf, erklärte Streich. Günter war gegen den VfB Stuttgart (1:3) zuletzt eingewechselt worden und hatte sein Comeback nach monatelanger Verletzungspause gegeben.

Auch der ungarische Winter-Neuzugang Attila Szalai, der von der TSG 1899 Hoffenheim gekommen war und bei seinem Debüt gegen Werder Bremen (1:3) böse gepatzt hatte, könnte laut Streich beginnen. Der 26-Jährige sei «voll dabei» und «sehr hungrig». Bei ihm gehe es eher «darum, dass er nicht zu viel will.»

Acht Gegentore kassierte der SC, der bei der Borussia auch auf das gesperrte Offensivtalent Merlin Röhl verzichten muss, allein in den vergangenen drei Partien. Streich will auf den defensiven Schwächen seiner Mannschaft aber «nicht zu viel rumreiten, sonst fangen sie an zu wackeln.» Und gerade gegen die - zumindest individuelle - Klasse der Dortmunder Offensivkräfte ist bei Freiburgs Verteidigern viel Selbstvertrauen gefordert.

In elf Auswärtsspielen unter Streich gab es für den SC bei den Schwarz-Gelben bisher ein Remis und zehn Niederlagen - eine miserable Ausbeute. Doch Streich gibt sich kämpferisch. Es werde Möglichkeiten geben, meinte er. «Wir müssen Ruhe im Passspiel haben und noch mal konsequenter verteidigen», erklärte er. Man wolle sich nicht hinten reinstellen und die Bälle weghauen, kündigte der Coach an: «Wir wollen konstruktiv spielen - und wir können das.» Personelle Sorgen hin oder her.

© dpa ⁄ Christoph Lother, dpa
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