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Western-Fan Welke bevorzugt DDR-Produktionen

TV-Western gab es nicht nur in Westdeutschland, sondern auch in der DDR. Oliver Welke schätzt die DEFA-Filme sogar mehr, weil sie filmisch besser und historisch korrekter seien.
Oliver Welke (l) und Bastian Pastewka präsentieren "Welke & Pastewka - Wiedersehen macht Freude!". © Julia Feldhagen/ZDF/dpa

Der Western-Fan Oliver Welke ist in Ostwestfalen geboren und mit «Bonanza» aufgewachsen, findet aber DDR-Produktionen eigentlich besser. «Wo der Osten meiner Meinung nach sogar überlegen war, waren die DEFA-Western», sagte der Moderator und Satiriker der Deutschen Presse-Agentur. Western mit Hauptdarsteller Gojko Mitić wie «Tecumseh», «Apachen» oder «Ulzana» seien «sowohl filmisch ambitionierter als die Karl-May-Western als auch historisch korrekter».

Natürlich gebe es dabei auch mal einen Hauch Propaganda: «Der Amerikaner ist auch immer gleichzeitig Kapitalist und grundsätzlich böse. Das gehörte ja immer dazu, selbst in der Fiktion, dass auch ein bisschen Volkserziehung stattfinden musste», sagte Welke. Rein filmisch seien die DEFA-Western aber auch aus heutiger Sicht besser als «unsere Pierre-Brice und Lex-Barker-Western». Die DEFA (Deutsche Film AG) war ein volkseigenes Filmstudio in der DDR. Mitić war der bekannteste Hauptdarsteller der DEFA-Western.

Zu seinen frühesten Fernseherinnerungen gehörten Westernserien wie «Rauchende Colts» oder «Bonanza», sagte Welke. «Ich hatte jahrelang eine beeindruckende Cowboyhut-Sammlung und wenn Cowboy in Ostwestfalen als Ausbildungsberuf durchgegangen wäre, hätte ich es in jedem Fall gemacht», sagte er.

Welke moderiert zum Jahreswechsel gemeinsam mit Komiker Bastian Pastewka - beide bekennende TV-Nerds - eine Show zu Kuriositäten aus 60 Jahren Fernsehen. «Wir sind ein paar Mal massiv überrascht worden und konnten gar nicht glauben, dass es bestimmte Formate schon gab zu Zeiten, wo wir sie theoretisch hätten sehen können», sagte Welke. Die beiden Folgen «Welke & Pastewka - Wiedersehen macht Freude!» laufen am 29. Dezember beziehungsweise am 5. Januar um 22.30 Uhr im ZDF.

© dpa
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