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«Monster Hunter Wilds»: Auf zur großen Monsterhatz

Mutige Jäger mit mächtigen Waffen treffen auf Riesenaffen, gigantische Schlange und feuerspeiende Drachen: «Monster Hunter Wilds» entführt Gamer in eine Fantasiewelt voller Gefahren.
Screenshot «Monster Hunter Wilds»
Screenshot «Monster Hunter Wilds»
Screenshot «Monster Hunter Wilds»
Screenshot «Monster Hunter Wilds»
Screenshot «Monster Hunter Wilds»
Screenshot «Monster Hunter Wilds»

Seite 2004 ist die Reihe «Monster Hunter» mit mehr als 100 Millionen verkauften Exemplaren eine der erfolgreichsten japanischen Actionspielreihen. Auch die an den Kinokassen gefloppte Verfilmung mit Milla Jovovich tat dem Erfolg der Monster-Games keinen Abbruch.

Nun steht mit «Monster Hunter Wilds» der neueste Ableger der Serie in den Startlöchern - und setzt wieder auf spannende Monsterjagden für alte wie neue Fans.

Monsterhatz in Teamarbeit

Witterung aufnehmen, das Monster stellen, Schwert raus. Riesige Tentakel greifen nach den Jägern, die ständig ausweichen und dann das Biest so lange angreifen, bis es hilflos auf dem Rücken liegt: Das ist kein Job für Einzelgänger, sondern echte Teamarbeit.

Erst recht, wenn sich aus dem Hinterhalt plötzlich ein weiteres Monster mit lautem Gebrüll angreift. Fest steht: Am Ende eines jeden Kampfes werden die Jäger mit Beute belohnt, um ihre Ausrüstung verbessern zu können.

Jagd auf den weißen Drachen

Die Handlung ist auch beim neuesten Teil des Action-Spektakels schnell erzählt: Wie eigentlich immer bei «Monster Hunter» landen die Spieler als Jäger mit ihrer Gilde in einem neuen Gebiet, in dem sich zahlreiche Monster tummeln. Diesmal gilt es, einen weißen Drachen zu jagen, der ein ganzes Dorf zerstört hat.

An diesem dünnen Handlungsstrang entlang geht es aus der Wüste in den Dschungel und auch hinein in feurige Lava-Höhlen. Die Drachen-Story ist aber nur die Einführung: Wer will, kann nach dem Abspann noch wochenlang mit Freunden Monster jagen und an der Ausrüstung schrauben.

Bewährtes Spielprinzip für bis zu 4 Gamer

Fans der ersten Stunde kennen es, das «Monster Hunter»-Spielprinzip: Schnelle Kämpfe, die einiges Geschick erfordern, und das Sammeln von Beute. Alles ist ein wenig übertrieben, nichts ist realistisch. Was zählt, ist das Austricksen der unzähligen Monster vom kraftstrotzenden Riesenaffen über gigantische Schlangen bis hin zum feuerspeienden Drachen.

Die Spieler müssen reaktionsschnell sein und sich mit den Waffen und den Schwächen der Gegner auskennen. Damit alles etwas leichter wird, können bis zu vier Spielerinnen und Spieler gemeinsam losziehen oder auf die Hilfe computergesteuerter Jäger setzen.

14 Waffengruppen überfordern Neulinge

Neueinsteiger sind da erst einmal überfordert. Es gibt 14 Waffengruppen, die alle ihre Eigenheiten haben. Lieber zum Schwert greifen oder sich selbst mit der Glefe, einer Stangenwaffe, auf den Rücken der Monster befördern?

Tödliche Explosionspfeile abschießen oder mit einer Riesenaxt wuchtig die Beine der Monster attackieren? Keine Waffe spielt sich gleich und ist jedes Mal eine neue Herausforderung.

Mit Monsterteilen an Rüstungen und Waffen tüfteln

In der Heimatbasis oder in kleinen Feldlagern auf der Jagd verwalten die Spieler ihre Ausrüstung. Aus einzelnen Körperteilen der Monster schmieden sie neue Rüstung oder verbessern ihre Waffen. Oft kommt es da auf kleine Details an. 

Der Brustpanzer eines bestimmten Monsters schützt etwa besser vor Feuer als ein anderer oder mit ein paar Knochen lassen sich besonders schlagkräftige Waffen basteln. Schnell werden die Jäger dann zu peniblen Tüftlern.

Mit Mentor gelingt der Einstieg schneller

Im Spiel gibt es aber zahlreiche Tipps, wie die einzelnen Elemente zusammenpassen. Dennoch müssen besonders Neueinsteiger viel Zeit investieren. Am besten schnappen sie sich online ein paar Experten für eine Spielrunde.

Denn die alten Hasen können ihnen am Anfang definitiv helfen. Ohne Mentorin oder Mentor muss man erst einmal viele Stunden in die Monsterjagd stecken.

Neu im Programm: Die Fokus-Attacke

Alte Fans dürfen sich indes auf neue, präzise Angriffsmöglichkeiten wie etwa die Fokus-Attacke freuen, mit denen sie einzelne Körperteile der Monster anvisieren können.

Ansonsten ist in «Monster Hunter Wilds» alles noch etwas geschmeidiger geworden. Die Animationen sind flüssig und die Naturlandschaften sind sehr detailliert gestaltet. Typisch für die Reihe: Jede Jagd ist ein großes Spektakel, das in vielen anderen Actionspielen das große Finale wäre.

Jede einzelne Monsterjagd ist ein Riesenspektakel

Die Erde bebt, Blitze zucken durch die Luft und ohrenbetäubendes Brüllen kracht aus den Lautsprechern. Das ist wild, manchmal chaotisch, aber immer atemberaubend.

Das ausgereifte Spielprinzip und die wuchtige visuelle Umsetzung sorgen dafür, dass man immer wieder gern zum Gamepad greift.

Fazit: Motivierende Monsterjagd für wochenlangen Spielspaß

Trotz Einstiegsschwierigkeiten gelingt Capcom eine motivierende Monsterjagd, die gemessen am Spektakel kaum Wünsche offen lässt. Ein wochenlanger Spielspaß, der besonders im Team-Modus seine Stärken ausspielt. Schon jetzt ein Kandidat für den Titel «Spiel des Jahres».

«Monster Hunter Wilds» von Capcom erscheint am 28. Februar 2025 für Windows, PS5 und Xbox Series. Die Altersfreigabe (USK) liegt bei zwölf Jahren. Das Spiel kostet rund 80 Euro.

© dpa ⁄ Andreas Müller, dpa
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