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Trainersuche: Präsident hatte keinen Kontakt zu Flick

Trainer Xavi verlässt den FC Barcelona zum Saisonende. Die Suche nach einem Nachfolger gestaltet sich schwierig.
Joan Laporta
Der Präsident des FC Barcelona: Joan Laporta. © Joan Monfort/AP/dpa

Der Präsident des FC Barcelona hatte bei der komplizierten Suche nach einem Nachfolger für den scheidenden Coach Xavi bisher keinen Kontakt mit Ex-Bundestrainer Hansi Flick.

«Das muss Deco (Sportdirektor) entscheiden. Ich habe mit keinem Trainer gesprochen. Natürlich gibt es nicht allzu viele Optionen. Es muss ein Trainer mit einem starken Hintergrund sein und es gibt bestimmte Bedingungen, die der neue Trainer akzeptieren muss, die nicht verhandelbar sind und die wir beibehalten wollen, wie zum Beispiel unsere Jugendstruktur», sagte Joan Laporta im Interview dem katalanischen Radiosender RAC1.

Laporta soll Flick sehr schätzen. Neben Flick wurden unter anderem auch die Namen von Arsenal-Coach Mikel Arteta, Jürgen Klopp, Imanol Alguacil und Julian Nagelsmann genannt.

Laporta: «Marquez kennt die Spieler perfekt»

Laporta brachte nun mit Rafael Marquez (44) einen neuen Namen ins Gespräch. Der Mexikaner trainiert die zweite Mannschaft der Katalanen. «Marquez ist nicht ausgeschlossen, er hat seinen Job hier gelernt und kennt die Spieler perfekt. Das ist ein Vorteil», sagte Laporta.

Angesprochen auf den früheren Erfolgscoach Pep Guardiola, der bei Manchester City noch einen Kontrakt bis 2025, sagte der Präsident: «Er respektiert die Verträge. Ich spreche oft mit ihm, und er weiß, was der Verein über ihn denkt.»

Vereinslegende Xavi Hernández hatte vor Kurzem angekündigt, sein Amt am 30. Juni aufgeben zu wollen. Der frühere Mittelfeldstar war im November 2021 als Coach nach Barcelona zurückgekehrt, zuvor hatte er Al-Sadd in Katar trainiert.

Mit den Katalanen gewann er im vergangenen Jahr die Meisterschaft und den Supercup, die aktuelle Saison verläuft jedoch vor allem in der Liga enttäuschend. In der Primera División hat die Mannschaft um Nationalmannschaftskapitän Ilkay Gündogan schon zehn Zähler Rückstand auf den Erzrivalen Real Madrid.

© dpa
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