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Fans protestieren gegen DFL-Investor: «Nein»

Am Montag will die Deutsche Fußball Liga über den Einstieg eines Investors entscheiden. Viele Fans positionieren sich vorab deutlich.
Fan-Proteste
Fans des SC Freiburg protestieren gegen den geplanten Einstieg eines Investors. © Swen Pförtner/dpa

Fans mehrerer Bundesligisten haben sich erneut klar gegen einen Investoren-Einstieg bei der Deutschen Fußball Liga ausgesprochen. Anhänger zeigten bei Partien der Fußball-Bundesliga auf Bannern und Zetteln ihre Ablehnung.

Unter anderem auf einem Transparent der Anhänger von Borussia Mönchengladbach vor dem Spiel beim 1. FC Union Berlin hieß es: «Es bleibt dabei: Nein zu Investoren in der DFL!». Dazu hielten sie «Nein»-Zettel hoch. Auf der Seite der Heim-Fans war auf einem kleineren Transparent zu lesen: «Nein zu Investoren in der DFL».

Auch Fans des FC Augsburg («DFL-Investoreneinstieg stoppen»), des SC Freiburg («Gegen Investoren in Vereinen und Verbänden») und des 1. FC Heidenheim («Es bleibt dabei! Keine Investoren in der DFL!») protestierten gegen den möglichen Einstieg von Investoren. Der Aufsteiger hatte diese Woche nach eigenen Angaben seinem Fanbeirat erläutert, dass die Clubführung einer strategischen Vermarktungspartnerschaft unter bestimmten Voraussetzungen «positiv» gegenüberstehe.

Profivereine stimmen am Montag ab

Am Montag soll bei der DFL-Mitgliederversammlung über eine mögliche strategische Vermarktungspartnerschaft entschieden werden. In zahlreichen Bundesliga- und Zweitligastadien hatten sich Fans bereits zuletzt dagegen positioniert. Am 24. Mai waren ähnliche Pläne schon einmal gescheitert. Ein entsprechender Antrag hatte nicht die erforderliche Zwei-Drittel-Mehrheit bekommen.

Für eine prozentuale Beteiligung an den TV-Erlösen soll der neue Partner eine Milliarde Euro zahlen. Der Vertrag soll eine Maximallaufzeit von 20 Jahren haben und bis zum Beginn der Saison 2024/25 unterzeichnet sein. Ein Großteil der Einnahmen soll in die Weiterentwicklung des DFL-Geschäftsmodells fließen und vor allem die Auslandsvermarktung stärken.

© dpa
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