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Linke-Oberbürgermeisterin wechselt zu Wagenknecht-Bündnis

Mit der Eisenacher Oberbürgermeisterin Katja Wolf (Linke) hat das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) ihr erstes prominentes Gesicht in Thüringen. Der Vorsitzende der Linken in Eisenach, Philipp Pommer, bestätigte am Freitag den Abschied Wolfs aus der Partei - und ihren Verzicht auf eine erneute Kandidatur als Oberbürgermeisterin. Zuvor hatten mehrere Medien über den anstehenden Wechsel von Wolf zum BSW berichtet, der auch von anderen Vertretern der Thüringer Linken bestätigt wurde.
Katja Wolf
Katja Wolf (Die Linke), Oberbürgermeisterin von Eisenach, während einer Pressekonferenz. © Martin Schutt/dpa/Archivbild

Die Oberbürgermeisterin habe ihn am Freitagmittag über ihre Entscheidung informiert, die überraschend komme, sagte Pommer der Deutschen Presse-Agentur. Die 47-Jährige habe ihn und die anderen Linken in der Stadt lange im Glauben gelassen, sie wolle sich bei den Kommunalwahlen im Mai erneut als Oberbürgermeisterin für die Linke bewerben. Umso größer sei nun sein Unverständnis, sagte Pommer. Wolf gehörte einige Jahre als Linke-Abgeordnete dem Thüringer Landtag an und ist seit 2012 Eisenacher Oberbürgermeisterin. Nun will sie für das BSW in den Landtag.

«Katja Wolf steht für kommunalpolitische Kompetenz und bürgernahe Politik», sagte Wagenknecht der «Thüringer Allgemeinen» (Online-Ausgabe). Es sei jetzt sicher, dass die Partei in Thüringen antrete. «In Sachsen wird BSW fast sicher antreten, auch in Brandenburg ist ein Wahlantritt wahrscheinlich.» Der Thüringer Landesverband solle im Februar oder März gegründet werden, sagte Wagenknecht. Der Parteitag zur Aufstellung der Kandidatenliste sei für April geplant. Als Hauptmotivation für ihren Wechsel gab Wolf laut Zeitung an, einen Erfolg der AfD in Thüringen verhindern zu wollen.

Laut Wagenknecht gibt es bereits «ein kompetentes Kernteam». Dazu gehörten neben Wolf der Eisenacher Medienunternehmer Steffen Schütz und Matthias Herzog, der die Geschäfte des Erfurter Profi-Basketballclubs führt. Auf Nachfrage bestätigte sie, dass auch die frühere Thüringer Linke-Bundestagsabgeordnete Sigrid Hupach zu den etwa 20 Thüringer Parteimitgliedern gehört. BSW will bis zum Gründungsparteitag Ende Januar bundesweit nur 450 Menschen aufnehmen.

© dpa
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