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Warnstreik legt Großteil des Busverkehrs lahm

Von Donnerstagabend bis zum späten Freitagabend werden Busbetriebe im Saarland bestreikt. Viele Busse werden daher nicht fahren.
Busfahrer streiken
Linienbusse stehen auf einem Betriebshof. © Thomas Frey/dpa

Wegen eines Warnstreiks werden in mehreren Städten im Saarland ab Donnerstagabend (20 Uhr) Fahrgäste vergeblich auf ihren Bus warten. Bei der Saarbahn in Saarbrücken zum Beispiel fallen alle Busverbindungen der insgesamt 40 Saarbahn-Linien bis zum Betriebsende in der Nacht zu Samstag aus, wie das Unternehmen mitteilte. Betroffen sind auch alle Schulbuslinien, die sogenannten 800er Linien. Insgesamt rund 300 Busfahrerinnen und Busfahrer seien bei der Saarbahn aufgefordert, die Arbeit niederzulegen.

Zu dem Warnstreik, der bis Freitag zur letzten Schicht gilt, hat die Gewerkschaft Verdi an der Saar die kommunalen Omnibusbetriebe und deren Subunternehmer aufgerufen. Neben der Bussparte der Saarbahn sollen unter anderem bestreikt werden: die Neunkircher Verkehrs GmbH (NVG), die Völklinger Verkehrsbetriebe (VVB) und die Kreisverkehrsbetriebe Saarlouis (KVS) in Saarlouis und in Lebach, hieß es.

Für die Schülerinnen und Schüler im Saarland gibt es nach Angaben des Bildungsministeriums wegen des Warnstreiks keine generelle Befreiung vom Unterricht. Wenn die Kinder und Jugendlichen aufgrund des Streiks verspätet oder gar nicht zum Unterricht erscheinen, seien sie aber in diesem Fall entschuldigt. Im Fall des Fernbleibens vom Unterricht müsse die Schule benachrichtigt werden, teilte das Ministerium mit.

Verdi will eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen für die Beschäftigten durchsetzen. Zu den Kernforderungen gehören laut Verdi eine Verkürzung der Wochenarbeitszeit, eine Erhöhung des Urlaubsanspruches, zusätzliche Entlastungstage für Schicht- und Nachtarbeit sowie die Begrenzung geteilter Dienste und unbezahlter Zeiten im Fahrdienst. Im Saarland werden außer den Arbeitsbedingungen auch die Löhne und Gehälter der Beschäftigten verhandelt.

Von dem angekündigten Warnstreik betroffen sind fast alle Bundesländer. Bei der ersten Verhandlungsrunde vergangene Woche kam in keiner Region eine Lösung zustande.

© dpa
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