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Weiberfastnacht «überdurchschnittlich unauffällig»

Petrus meint es nicht gut mit den Narren am Rhein. Aus polizeilicher Sicht hat das miese Wetter zur Weiberfastnacht aber auch Vorteile.
Weiberfastnacht - Düsseldorf
Verkleidete Jecken stehen vor dem Rathaus. Mit Weiberfastnacht beginnt der Straßenkarneval. © Federico Gambarini/dpa

Der Auftakt des Straßenkarnevals ist in den nordrhein-westfälischen Hochburgen Düsseldorf und Köln bis zum frühen Abend weitestgehend friedlich und fröhlich verlaufen. Ein Sprecher der Polizei Düsseldorf nannte die erste Zwischenbilanz (Stand: 20 Uhr) «überdurchschnittlich unauffällig».

In der Landeshauptstadt sei die Polizei mit so vielen Kräften wie nie zuvor im Einsatz gewesen, habe aber «nichts Schlimmes» zu bearbeiten gehabt: «mal eine Körperverletzung, mal ein Randalierer». Vermutlich habe das schlechte Wetter dazu beigetragen, dass nicht so früh so viele aggressive, betrunkene Jugendliche auf den Straßen unterwegs gewesen seien, sagte der Sprecher. «Nicht vergleichbar mit früheren Altweiber-Jahren.»

Nachdem der stundenlange Regen aufgehört habe, seien die Leute aus den Kneipen auf die Straße gezogen. «Es wird jetzt deutlich voller», stellte die Düsseldorfer Polizei am Abend fest. «Das Wetter wird besser und auch die Stimmung verschlechtert sich nicht.» Die Ordnungshüter blieben in der Altstadt in jedem Fall «mit Tausenden Augen» und Video-Überwachung am Ball.

Eine Sprecherin der Kölner Polizei berichtete, ab dem frühen Nachmittag hätten sich Streitigkeiten und Schlägereien gehäuft. Herausragende Vorkommnisse wurden aber auch aus der Domstadt nicht gemeldet. «Bislang wurden 10 Personen in Gewahrsam genommen und 21 Strafanzeigen wegen Körperverletzungsdelikten (18), Raub (1), Widerstand (1) und Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz (1) gefertigt». Zudem seien vier Sexualdelikte angezeigt worden, bei denen Frauen begrapscht worden seien, sowie eine exhibitionistische Handlung. Generell habe die verregnete Altweiber-Fastnacht gezeigt: «An allen Hotspots waren vergleichsweise weniger Jecken unterwegs als im Vorjahr.»

© dpa
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