Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Verdi weitet Warnstreik am Köln/Bonner Airport aus

Es wird mal wieder gestreikt am Flughafen Köln/Bonn. Angekündigt waren Arbeitsniederlegungen an der Fluggastkontrolle, doch nun legt die Gewerkschaft Verdi nach.
Warnstreik an deutschen Flughäfen
Auf einer Anzeigetafel am Flughafen Berlin Brandenburg BER sind Flüge gestrichen. © Christophe Gateau/dpa

Die Gewerkschaft Verdi hat ihren Warnstreik am Köln/Bonner Flughafen ausgeweitet. Um den Druck zu erhöhen, werden seit Mittwochabend (21.15 Uhr) auch die Zugangsbereiche bestreikt, in denen das Airport-Personal sowie Frachtgüter kontrolliert werden, wie die Gewerkschaft Verdi in Köln mitteilte. Dies habe Auswirkungen auf die Arbeit der Logistiker DHL, Fedex und UPS, die in dem Frachtbereich des Airports tätig sind. An den Eingangstoren zum Frachtbereich des Flughafens kam es schon zu Beginn der Arbeitsniederlegung zu einem langen Stau von Lastwagen, die hinein sollten.  

Bereits zuvor war bekannt gewesen, dass die Fluggastkontrolle ab Mitternacht bestreikt wird, und zwar für 24 Stunden - also den kompletten Donnerstag. Deswegen hatten die Airlines die allermeisten Abflüge abgesagt oder Maschinen umgeleitet, auch ein großer Teil der Ankünfte wurde annulliert. 

Die Gewerkschaft Verdi ging davon aus, dass fast alle Abflüge ausfallen. Bei einem vergleichbaren Warnstreik am 1. Februar waren nach Flughafenangaben rund 80 Prozent der Flüge gestrichen worden. Der Warnstreik soll in der Nacht zu Freitag vorbei sein, und zwar sowohl an der Fluggastkontrolle als auch an der Personal-, Waren- und Frachtkontrolle. Am Freitag soll das Sicherheitspersonal an den Airports Weeze und Dortmund die Arbeit niederlegen. Passagiere, die von den Streikfolgen betroffen sind, werden gebeten, sich an ihre Airline oder an ihren Reiseveranstalter zu wenden. Für den Düsseldorfer Flughafen schließt Verdi einen erneuten unangekündigten Ausstand nicht aus.

Bei den Tarifverhandlungen der Luftsicherheit geht es um die Arbeitsbedingungen von rund 25.000 Beschäftigten privater Sicherheitsdienstleister in Deutschland. Sie kontrollieren Passagiere, Personal und Gepäck an den Zugängen zum Sicherheitsbereich. In dem Tarifkonflikt sind bislang fünf Verhandlungsrunden ohne Ergebnis geblieben. Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden Mehrarbeitszuschlägen ab der ersten Überstunde. Die Arbeitgeber vom Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro in drei Stufen angeboten bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

Am 20. März soll die sechste Verhandlungsrunde stattfinden. Verdi-Gewerkschaftssekretär Özay Tarim appellierte an die Arbeitgeber, endlich einzulenken. «Wir wollen ein abschlussfähiges Angebot der Arbeitgeber, um diesen Tarifkonflikt nicht in Richtung Osterferien zu verlagern.»

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Ghost
Musik news
Konzertfilm über Ghost für kurze Zeit in den Kinos
Wien
Kultur
Theaterdirektor Klingenberg 95-jährig gestorben
Karate Kid wird 40: Diese spannenden Theorien gibt es zum Kult-Film
Tv & kino
Karate Kid wird 40: Diese spannenden Theorien gibt es zum Kult-Film
Google Podcast
Das beste netz deutschlands
Aus für Google Podcasts: So übertragen Sie ihre Abos
Galaxy S25: Das soll Samsung planen
Handy ratgeber & tests
Galaxy S25: Das soll Samsung planen
Surface Pro 11 vs. iPad Pro 2024: Welches High-End-Tablet eignet sich für Dich?
Handy ratgeber & tests
Surface Pro 11 vs. iPad Pro 2024: Welches High-End-Tablet eignet sich für Dich?
DFB-Training
Nationalmannschaft
Nagelsmann vor Ungarn: Handbremse ziehen bringt nichts
Ein Einbrecher verschafft sich Zutritt zu einer Wohnung
Wohnen
Urlaubszeit: Rollläden besser oben der unten lassen?