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Warnstreik legt Flugbetrieb in Köln/Bonn weitgehend lahm

Wer am Donnerstag zum Köln/Bonner Airport gefahren ist, um von dort aus in die Ferne zu fliegen, dem drohte ein böses Erwachen. Denn Verdi hatte mal wieder zum Arbeitskampf aufgerufen.
Neue Warnstreikwelle der Luftsicherheitskräfte beginnt
Die Anzeigentafel der Abflüge am Flughafen Köln/Bonn zeigt etliche annullierte oder umgeleitete Flüge an. © Sascha Thelen/dpa

Ein Warnstreik des Sicherheitspersonals hat den Flugbetrieb am Airport Köln/Bonn weitgehend lahmgelegt. Von den für Donnerstag geplanten 69 Abflügen fanden nur acht statt oder waren im Laufe des Tages noch geplant, wie eine Flughafen-Sprecherin am Donnerstagmorgen sagte. Die Zahl der Absagen oder Umleitungen könnte sich aber noch erhöhen. Von den Ankünften fiel knapp die Hälfte aus (31 von 67). Der Flughafen hatte vorab an die Passagiere appelliert, sich rechtzeitig bei den Airlines und Reiseveranstaltern zu informieren. Der Warnstreik sollte den ganzen Tag dauern. Auch die Sicherheitskontrollen am Frachtbereich wurden bestreikt, diese Arbeitsniederlegung kam erst kurzfristig ohne Ankündigung hinzu.

Das Ende der Arbeitsniederlegung war für Donnerstag um 24 Uhr geplant, an anderen NRW-Airports geht es hingegen weiter: Für Freitag hat Verdi zu Warnstreiks des Sicherheitspersonals an den Flughäfen Weeze und Dortmund aufgerufen.

Bei den Tarifverhandlungen der Luftsicherheit geht es um die Arbeitsbedingungen von Beschäftigten privater Sicherheitsdienstleister. Sie kontrollieren Passagiere, Personal und Gepäck an den Zugängen zum Sicherheitsbereich. In dem Tarifkonflikt sind bislang fünf Verhandlungsrunden ohne Ergebnis geblieben. Die Gewerkschaft Verdi fordert bei einer Tarifvertrag-Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden Mehrarbeitszuschlägen ab der ersten Überstunde. Die Arbeitgeber vom Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro in drei Stufen angeboten bei einer Laufzeit von 24 Monaten.

© dpa
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