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Sicherheitspersonal am Flughafen zu Warnstreik aufgerufen

Ob Bus, Bahn oder Flugzeug: Warnstreiks machen in diesen Tagen die Reisepläne vieler Menschen in Hamburg zunichte. Am Flughafen zeichnet sich für Donnerstag die nächste Arbeitsniederlegung ab.
Verdi NRW: Tarifverhandlungen im Nahverkehr gescheitert
Ein Gewerkschaftler trägt die Fahnen vom Gelände. Im kommunalen Nahverkehr von Nordrhein-Westfalen drohen Streiks. © Bernd Thissen/dpa

Flugreisende müssen sich in Hamburg am Donnerstag erneut auf Flugabsagen einstellen: Die Gewerkschaft Verdi hat die Beschäftigten im Sicherheitsbereich des Airports erneut zu einem ganztägigen Warnstreik aufgerufen. Betroffen seien neben der Fluggastkontrolle auch Kontrollen von Waren und Fracht und in Servicebereichen, teilte Verdi am Dienstag mit.

Die Gewerkschaft will mit der erneuten Arbeitsniederlegung den Druck auf die Arbeitgeber in der laufenden Tarifrunde Luftsicherheit erhöhen. Auch die Flughäfen Berlin, Stuttgart, Karlsruhe/Baden Baden und Köln sind betroffen. Die nächste Verhandlungsrunde für die bundesweit 25.000 Beschäftigten privater Sicherheitsdienstleister soll am 20. März stattfinden.

Die Beschäftigten in Hamburg sind aufgerufen, ab Mittwochabend, 22.00 Uhr, ihre Arbeit bis Donnerstag, 22.00 Uhr niederzulegen. Außerdem ist am Donnerstagvormittag eine Kundgebung vor dem Terminal 2 geplant.

Zuletzt waren die Beschäftigten im Luftsicherheitsbereich des Hamburger Flughafens am Donnerstag vergangener Woche in den Ausstand getreten - parallel zu einem Warnstreik des Lufthansa-Bodenpersonals. An dem Tag blieben weitgehend alle Flieger am Boden.

Zu den Auswirkungen der erneuten Arbeitsniederlegungen am Donnerstag wollte sich der Flughafen zunächst nicht äußern. Zunächst müsse der aktuelle Streikaufruf bewertet werden, hieß es. Für Donnerstag stünden aber 286 Flüge - 141 Abflüge und 145 Ankünfte - mit insgesamt rund 40 000 Passagieren auf dem Flugplan.

In dem Tarifkonflikt sind bislang fünf Verhandlungsrunden ohne Ergebnis geblieben. Verdi fordert bei einer Laufzeit von zwölf Monaten eine Stundenlohnerhöhung um 2,80 Euro mit schneller einsetzenden Mehrarbeitszuschlägen ab der ersten Überstunde.

Die Arbeitgeber vom Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) haben nach eigenen Angaben 2,70 Euro in drei Stufen angeboten bei einer Laufzeit von 24 Monaten. Neben dem Inflationsausgleich bedeute dies auch einen Reallohnzuwachs, hatte BDLS-Verhandlungsführer Frank Haindl erklärt.

© dpa
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