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Bahnverkehr: Zahlreiche Änderungen zum Fahrplanwechsel

Wer häufiger mit dem Zug fährt, muss sich ab Sonntag auf Neuerungen etwa bei Abfahrtszeiten einstellen. Grund ist der Fahrplanwechsel. Manche Züge sollen öfter fahren, andere fallen künftig auch weg - wegen Personalmangels.
Fahrplanwechsel bei der Deutschen Bahn
Ein ICE der Deutschen Bahn fährt im Landkreis Hildesheim über die sanierte ICE-Trasse zwischen Hannover und Göttingen. © Julian Stratenschulte/dpa

Ab Sonntag gilt auch in Nordrhein-Westfalen ein neuer Fahrplan für den Zugverkehr. Die drei Aufgabenträger für den Regionalverkehr haben zahlreiche Änderungen etwa bei den Zeiten angekündigt. Auf manchen Linien wird der Takt ausgeweitet, etwa beim RE18 (Maastricht-Heerlen-Aachen). Der künftige Dreiländerzug fährt künftig im Halbstundentakt (bislang Stundentakt) grenzüberschreitend zwischen Aachen und den Niederlanden. Die ursprünglich für den Fahrplanwechsel geplante Verlängerung bis Lüttich (Belgien) kann erst im Laufe des kommenden Jahres erfolgen.

Auch im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) müssen sich Reisende bei zwei Neuerungen gedulden, aber nur noch vier Wochen. Zwei neue Linien gehen dann an den Start: Der neue RE41 verkehrt dann zwischen Haltern am See und Bochum (Start: 7. Januar). Die neue RB 37 verbindet Krefeld und Neuss (Start: 8. Januar).

Es fallen auch Verbindungen weg. So führt National Express wegen der angespannten Personalsituation einen reduzierten Fahrplan ein. Dafür wird die Linie RE 11 zwischen Düsseldorf und Hamm eingestellt. Zwischen Hamm und Kassel-Wilhelmshöhe fährt sie weiterhin. Außerdem bleibt es beim RE4 bei der Streichung einzelner Verstärkerfahrten zwischen Aachen und Düsseldorf.

Auch im Fernverkehr gibt es Änderungen: So will die Deutsche Bahn auf der wichtigen Fernverkehr-Strecke zwischen Berlin und NRW mehr Sitzplätze anbieten. Eine neue ICE-Linie Berlin-Wuppertal-Köln/Bonn soll alle zwei Stunden fahren und nicht mehr in Hamm geteilt oder gekuppelt werden. Die Fahrtzeit zwischen Köln und Berlin soll sich damit um bis zu zehn Minuten verkürzen. Die ICE über Dortmund und Düsseldorf können dann alle zwei Stunden mit doppelter Kapazität fahren. Geplant sind dreimal die Woche auch neue Nachtzüge, die nach Berlin und Salzburg fahren.

Mancherorts beginnen mit dem Wechsel auch Bauarbeiten. So baut die Deutsche Bahn im Großraum Köln mit großem Aufwand ein elektronisches Stellwerk. Vom 10. bis zum 15. Dezember starten und enden die Züge der ICE-Sprinterlinie Bonn-Köln-Berlin sowie der ICE-Linie Koblenz/Bonn-Köln-Hannover-Berlin deshalb bereits in Köln; der Halt am Bonner Hauptbahnhof entfällt. Planmäßig in Koblenz startende Züge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet und halten nicht in Bonn und Köln Hauptbahnhof, sondern ersatzweise in Köln Messe/Deutz.

Vom 15. bis zum 29. Dezember werden unter anderem Fernzüge aus Köln in Richtung Düsseldorf über Neuss umgeleitet - ohne Halt am Düsseldorfer Flughafen. Im Regionalverkehr kommt es zwischen dem 10. und 29. Dezember auf zahlreichen Strecken zu Teilausfällen. Betroffen sind unter anderem die Linien RE5, RB26, RB48 und RB30.

© dpa
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