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Neuer Bahnfahrplan: Auf Strecke NRW - Berlin mehr Sitzplätze

Ab Sonntag gilt im Fernverkehr der Bahn ein neuer Fahrplan. Zwischen Nordrhein-Westfalen und Berlin ändert sich einiges.
Deutsche Bahn
Ein Fahrgast steigt am Berliner Hauptbahnhof in einen ICE. © Christoph Soeder/dpa

Auf der wichtigen Fernverkehr-Strecke zwischen Berlin und Nordrhein-Westfalen will die Deutsche Bahn mehr Sitzplätze anbieten. Zum Fahrplanwechsel an diesem Sonntag hat die Bahn eine neue ICE-Linie Berlin-Wuppertal-Köln/Bonn angekündigt. Sie soll alle zwei Stunden fahren und nicht mehr in Hamm geteilt oder gekuppelt werden, wie die Bahn am Mittwoch in Düsseldorf berichtete. Die Fahrtzeit zwischen Köln und Berlin soll sich damit um bis zu zehn Minuten verkürzen. Die ICE über Dortmund und Düsseldorf können dann alle zwei Stunden mit doppelter Kapazität fahren. Für Bielefeld bedeutet die Änderung laut Bahn rund 40 Prozent mehr ICE-Halte von oder nach Berlin.

Auch bei den ICE-Verstärkerzügen Berlin-Hannover-Köln gibt es Verbesserungen: Unter anderem sollen sie statt bisher einmal künftig dreimal umsteigefrei weiter nach und von Aachen fahren, in einem Fall allerdings wegen Bauarbeiten erst ab April.

Zwischen Münster und Berlin sind weiterhin drei Direktverbindungen pro Tag und Richtung geplant, jetzt alle mit dem ICE.

Änderungen gibt es auch auf der Strecke Köln-Bremen-Hamburg. Drei Fahrten werden von Intercity auf ICE umgestellt, davon eine Hin- und Rückfahrt nach und von Rügen. Der abendliche Sprinter um 18.06 Uhr ab Köln nach Hamburg (Ankunft: 21.50 Uhr) mit Zwischenhalt nur in Düsseldorf, Duisburg, Essen und Münster entfällt. Stattdessen fährt jetzt ein späterer ICE um 19.36 Uhr ab Köln nach Hamburg (Ankunft: 23.46 Uhr) mit Zwischenhalt in Düsseldorf, Duisburg, Münster, Osnabrück und Bremen.

Samstags können Reisende künftig direkt per Bahn an die ostfriesische Küste fahren: Ein bestehender ICE aus Stuttgart wird künftig umsteigefrei über Münster und Emden zum Fähranleger Norddeich Mole geführt. (Ankunft: 12.59 Uhr). Zurück geht es um 14.53 Uhr.

Die zweistündliche Intercity-Linie Berlin-Osnabrück-Rheine-Amsterdam wird eine halbe Stunde schneller, weil durch den Einsatz neuer Lokomotiven der zeitraubende Lokwechsel an der Grenze entfällt.

Geplant sind dreimal die Woche auch neue Nachtzüge, die nach Berlin und Salzburg fahren.

© dpa
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