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Bauern starten in die Saison und hoffen auf gutes Wetter

Mit steigenden Temperaturen und sonnigem Wetter wächst auch der Spargel. Die niedersächsischen Anbaubetriebe steigen in diesen Tagen komplett in die Ernte ein.
Spargelernte in Niedersachsen
Spargel von einem beheizten Feld wird zurechtgeschnitten. © Sina Schuldt/dpa

Zu Beginn der Spargelsaison in diesem Jahr hoffen die Spargelbauern auf freundliches Frühlingswetter. Mit höheren Temperaturen und sonnigem Wetter dürften alle Spargelanbauer in Niedersachsen in diesen Tagen mit der Ernte beginnen, sagte Fred Eickhorst von der Vereinigung der Spargel- und Erdbeerenanbauer mit Sitz in Sandhatten bei Oldenburg: «Jetzt geht es mit dem Spargel los, jetzt geht es in die Vollen.» Preislich starte der Spargel auf dem Niveau des Vorjahres. Gerade die Hofverkaufsstellen und Verkaufswagen der Landwirte würden heimischen Spargel in verschiedenen Qualitäten für jeden Geldbeutel bieten.

Derzeit wird nach Beobachtung der Agrarmarkt Informations-Gesellschaft (AMI) in Bonn in allen Anbauregionen Deutschlands mit der Ernte begonnen. «Wir haben in diesem Jahr einen sehr wechselhaften Saisonbeginn», erklärte AMI-Experte Claudio Gläßer. Wegen des milden Winters sei in einigen Regionen die Spargelernte schon recht früh gestartet. Aber vor allem in Niedersachsen hätten einige Betriebe wegen der anhaltend nassen Flächen erst spät mit der Vorbereitung der Anbauflächen beginnen können. «Dadurch verspäten sich die Anlagen etwas.»

In vereinzelten Fällen sei es im Winter zu Überschwemmungen gekommen. Auch hätten die nassen Flächen keine Bearbeitung erlaubt, sagte auch Eickhorst. Andererseits habe die Feuchtigkeit im Boden aus seiner Sicht dazu beigetragen, dass er sich schnell erwärmen konnte. «Das ist der Grund, weshalb wir relativ früh angefangen haben und trotz geringer Sonnenscheinstunden schnell in die Ernte gekommen sind», erklärte Eickhorst.

Gute Erntehelfer zu finden, sei für die Betriebe schwierig geworden, sagte Eickhorst. Andererseits nehme die Anbaufläche in jedem Jahr um fünf bis zehn Prozent ab. «Entsprechend brauchen wir auch jedes Jahr fünf bis zehn Prozent weniger Personal», erläuterte er. Der Anteil des Lohns bei der Produktion eines Kilos Spargel liege bei 60 Prozent.

Gleichzeitig würden die Betriebe in etwa in Mechanisierung investieren, zum Beispiel beim Transport oder in Maschinen, die die Folien auf den Spargeldämmen automatisch auf- oder abzieht. Allerdings lasse sich das Spargelstechen selber nur schwer von Maschinen erledigen - die vorhandenen Geräte seien aus seiner Sicht noch nicht ausgereift.

© dpa
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