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Peters bereit zur Kandidatur als CDU-Landeschef

Zwei Tage nach dem angekündigten Rückzug von Franz-Robert Liskow von der Spitze der CDU scheint klar, wer den Landesverband künftig anführen wird. Es ist einer, der schon bislang die Strippen mitgezogen hat.
Landtag Mecklenburg-Vorpommern
Das Rednerpult im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern. © Jens Büttner/dpa/Archivbild

Der Landtagsabgeordnete Daniel Peters will der neue starke Mann der CDU in Mecklenburg-Vorpommern werden. Der 42 Jahre alte Rostocker erklärte am Donnerstag in Schwerin seine Bereitschaft, die Führung von Fraktion und Landespartei zu übernehmen. Er habe sich dazu nach reiflicher Überlegung und «einigen schlaflosen Nächten» entschieden, sagte Peters.

Zugleich kritisierte er die rot-rote Landesregierung unter Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD). «Dieses Land wird von Manuela Schwesig schlecht regiert», sagte Peters. «Damit muss Schluss sein.»

Peters gehört der CDU seit 2002 an und ist seit 2022 deren Landesgeneralsekretär. Sein politisches Rüstzeug eignete er sich als wissenschaftlicher Mitarbeiter des CDU-Bundestagsabgeordneten Eckhardt Rehberg an, der selbst lange Jahre CDU-Landeschef war und bis heute als einer der einflussreichsten Unionspolitiker in MV gilt. Seit März 2020 ist Peters Mitglied des Landtags in Schwerin.

Zuvor hatten mit Harry Glawe und Wolfgang Waldmüller zwei einflussreiche Kreisvorsitzende Peters als aussichtsreichsten Kandidaten für die Nachfolge von Franz-Robert Liskow als Chef von Landespartei und Landtagsfraktion bezeichnet. Liskow hatte am Dienstag angekündigt, nicht als Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2026 zur Verfügung zu stehen und die Ämter an der Spitze von Partei und Fraktion aufgeben zu wollen.

«Mit Daniel Peters haben wir einen ambitionierten und fähigen Politiker, der für beide Ämter geeignet wäre. Ich glaube, dass es auf ihn hinauslaufen wird», sagte Glawe. «Er erfüllt alle Kriterien und hat im Landtag zur Genüge bewiesen, dass er das politische Handwerk beherrscht», sagte Waldmüller.

Der ebenfalls als möglicher Nachfolger Liskows gehandelte Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor machte am Mittwoch erneut deutlich, dass er aktuell seinen politischen Platz in der Bundespolitik sieht.

Auch Nordwestmecklenburgs Landrat Tino Schomann trägt sich indes mit dem Gedanken, seinen Hut für die Liskow-Nachfolge in den Ring zu werfen. «Ich denke über eine Kandidatur nach, habe mich aber noch nicht entschieden», sagte Schomann der «Ostsee-Zeitung» (Donnerstag).

Mit dem angekündigten Rückzug Liskows muss sich die CDU Mecklenburg-Vorpommerns zum dritten Mal innerhalb von vier Jahren einen neuen Vorsitzenden suchen.

Anfang 2020 war der damalige CDU-Hoffnungsträger Vincent Kokert überraschend zurückgetreten. Ihm folgte Michael Sack, der nach der Wahlniederlage 2021 vorzeitig das Handtuch warf. Im März 2022 wurde Liskow zum Parteichef gewählt. In den Zwischenzeiten hatte Rehberg jeweils kommissarisch die Leitung der Landespartei übernommen.

© dpa
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