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Prüfung von Gastank nach Leck läuft noch

Der aufwendige Einsatz nach dem Gasleck-Unglück in Hadamar dauert an. Die Einsatzkräfte müssen sicherstellen, dass der Gastank nun dicht ist, dann können Messungen in den Häusern im Umkreis beginnen.
Weitere Entwicklung nach Gasaustritt und Hauseinsturz in Hadamar
Ein Wohnhaus wurde durch eine Gasexplosion zerstört. © Thomas Frey/dpa

Nach dem Leck an einem Gastank laufen die Vorbereitungen für Messungen in den Häusern im Sicherheitsradius weiter auf Hochtouren. Noch sei unklar, wann genau die Messungen starten können, sagte Bürgermeister Michael Ruoff (CDU) der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag. Die Austrittsstelle an dem Tank sei zwar abgedichtet, doch liefen noch weitere Arbeiten.

Wie eine Stadtsprecherin erläuterte, ist der komplette Tank eingefroren. Weil er bei Versuchen, die Austrittsstelle zu enteisen, mit einem Holzhammer und anderem Werkzeug bearbeitet worden war, sei unklar, ob der Tank nicht möglicherweise Bruchstellen bekommen habe. Die Einsatzkräfte wollten zunächst sicherstellen, dass keinerlei Gas mehr aus dem Behälter austritt, bevor die Menschen in ihre Häuser zurückkehren können.

Zudem hatten am Morgen noch nicht alle Betroffenen, die im Sicherheitsradius von 400 Meter um den Gastank wohnen, ihre Schlüssel abgegeben. In Begleitung von Polizisten wollten Einsatzkräfte in die Häuser gehen, um dort zu messen, ob sich Gas vor allem in Kellern, Kanälen und an anderen tief liegenden Stellen befindet. Propan ist schwerer als Luft und kann sich deshalb an solchen Stellen ansammeln und zum Explosionsrisiko werden. Die meisten Betroffenen seien bei Verwandten oder Freunden untergekommen, müssten für die Schlüsselübergabe nach Hadamar kommen und verbänden das mit dem Weg zur Arbeit, sagte die Stadtsprecherin. Es sei zudem bereits absehbar, dass vereinzelt Häuser geöffnet werden müssten, weil Bewohner im Urlaub seien oder die Häuser leer stünden, sagte die Sprecherin.

In der Nacht zum Dienstag war in Niederzeuzheim ein Mann bei einer Explosion und dem Einsturz eines Einfamilienhauses als Folge des Gaslecks schwer verletzt worden. Das Haus, von dem nach Feuerwehrangaben nur ein Schutthaufen übrig blieb, befand sich in rund 120 Metern Entfernung zu dem Tank. Laut Polizei werden Spezialisten des Landeskriminalamtes die Einsturzstelle in Augenschein nehmen, um die genaue Ursache der Explosion zu klären. Der Mann war schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt worden. Das Leck an dem Gastank war am Montagvormittag gemeldet worden und ist vermutlich bei Wartungs- und Reparaturarbeiten entstanden.

© dpa
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