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Bus-Unternehmer: Verdi-Warnstreiks treffen nur die Fahrgäste

Die Fahrer-Streiks rund um Pfingsten treffen bei den privaten Busunternehmen Hessens auf Unverständnis. Die von Verdi angedrohten Warnstreiks seien «unnötig und nicht mehr zeitgemäß», erklärte am Donnerstag der Verhandlungsführer des Arbeitgeberverbands LHO, Volker Tuchan, laut einer Mitteilung. Er kritisierte auch den Zeitpunkt der Arbeitsniederlegungen an diesem Freitag sowie Dienstag und Mittwoch in der kommenden Woche. «Gestückelte Streiktage um das Pfingstwochenende herum irritieren vor allem die Fahrgäste, die hierunter zu leiden haben.»
Warnstreik Verdi
Ein Transparent bei einem Warnstreik der Gewerkschaft Verdi. © Paul Zinken/dpa/Symbolbild

Es müsse das gemeinsame Ziel erarbeitet werden, durch attraktivere Rahmenbedingungen mehr Busfahrer und Busfahrerinnen für die Verkehrswende in Hessen zu gewinnen. Tuchan verwies auf das Angebot der Arbeitgeber, die Gehälter in drei Schritten innerhalb von drei Jahren um insgesamt 9,3 Prozent zu steigern. Die Kernforderungen von Verdi summierten sich hingegen bereits für das laufende Jahr auf mehr als 30 Prozent. Das sei für die an langfristige Verkehrsverträge gebundenen Unternehmen nicht finanzierbar. «Wir können keine Forderungen erfüllen, die unsere Unternehmen in die Insolvenz treiben», so Tuchan weiter.

Rund um Pfingsten werden in Frankfurt wie auch in vielen mittleren Städten Hessens die Busverbindungen ausfallen. Grund ist der fortgesetzte Warnstreik der Gewerkschaft Verdi bei den privat betriebenen Busgesellschaften in ganz Hessen am kommenden Freitag (17. Mai) sowie in der folgenden Woche am Dienstag und Mittwoch (21.+22. Mai).

Laut Verdi herrscht im privaten Busgewerbe Hessens dramatischer Personalmangel. Die Gewerkschaft beklagt überlange Schichten, geteilte Dienste, kurze Pausen, zahllose Überstunden und hohe Krankenstände. Sie verlangt daher, dass die Gehälter zweimal um jeweils 8,5 Prozent steigen. Zudem soll es einen Inflationsausgleich von 3000 Euro für jeden Beschäftigten geben.

© dpa
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