Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Bus-Streik trotz Schlichtung: Arbeitgeber ohne Verständnis

An diesem Mittwoch werden in Hessen erneut viele Busse stillstehen. Trotz einer bereits vereinbarten Schlichtung erschwert Verdi den Fahrgästen noch einmal die Wege zu Arbeit und Schule.
Streik der privaten Busfahrer in Hessen
Eine Anzeigetafel in der Innenstadt weist auf den Ausfall zahlreicher Busse hin. © Frank Rumpenhorst/dpa

Mit Unverständnis haben die Arbeitgeber auf den erneuten Warnstreik reagiert, den die Gewerkschaft Verdi für die privaten Busbetriebe Hessens angekündigt hat. Angesichts der bereits vereinbarten Schlichtung frage man sich, welchen Zweck die Arbeitsniederlegung an diesem Mittwoch (29. Mai) haben solle, sagte der Verhandlungsführer des Landesverbands Hessischer Omnibusunternehmen (LHO), Volker Tuchan, am Montag. Schließlich habe man sich bereits darauf geeinigt, den Konflikt mithilfe von Dritten zu lösen. «Wir finden es sehr bedauerlich, dass wieder die Fahrgäste des ÖPNV in Mitleidenschaft gezogen werden.»

Verdi hatte am Wochenende für Mittwoch den mittlerweile fünften Warnstreiktag in dem Tarifkonflikt angekündigt. Geplant sind nahezu flächendeckende Warnstreiks bei den privaten Busunternehmen im Land, was erneut starke Auswirkungen auf den öffentlichen Verkehr - unter anderem in Frankfurt, in kleineren Städten und auf dem Land - haben dürfte. «Wir wollen vor der Schlichtung unseren Forderungen noch mal Nachdruck verleihen», hatte Verdi-Verhandlungsführer Jochen Koppel erklärt.

Am vergangenen Freitag hatte Verdi einer Schlichtung zugestimmt, sich aber gleichzeitig weitere Streiks bis zum Schlichtungsbeginn vorbehalten. Der Vereinbarung zufolge muss sich bis Freitag (31. Mai) eine paritätisch besetzte Schlichtungskommission gründen, zu der jede Seite einen unabhängigen Schlichter hinzufügen darf.

In dem Tarifstreit verlangt Verdi, dass die Gehälter für etwa 6000 Beschäftigte in zwei Stufen um jeweils 8,5 Prozent steigen. Zudem soll es 3000 Euro Inflationsausgleich für jeden Beschäftigten und bezahlte Pausen geben. Die Arbeitgeber hatten die Forderungen als nicht finanzierbar zurückgewiesen und in drei Stufen 9,3 Prozent mehr Geld angeboten.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
«Die Zeit»
Tv & kino
Der Trend geht zu Edel-Dokus
Jon Hamm mit seiner Frau Anna Osceola
People news
Jon Hamm wünscht sich Kinder: «Werde der alte Dad sein»
Nina Chuba
People news
Nina Chuba kaufte vom ersten eigenen Geld Teddy und Klavier
«Duck Detective: The Secret Salami»
Das beste netz deutschlands
Toast und Täuschung: Ein Enten-Detektiv auf Spurensuche
Samsung-Sicherheitsupdate im Juni und Mai für diese Galaxy-Handys
Handy ratgeber & tests
Samsung-Sicherheitsupdate im Juni und Mai für diese Galaxy-Handys
Künstliche Intelligenz
Internet news & surftipps
OpenAI-Mitgründer: Superintelligenz ohne Risiko ist das Ziel
Julian Nagelsmann
Fußball news
Nagelsmanns Nahziel und vier wichtige EM-Erkenntnisse
Familie schwimmt im Pool
Reise
Urlaubserinnerung: Mit dem Handy unter Wasser fotografieren