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Lammfleisch bleibt in Brandenburg beliebt - weniger Lämmer

Lammfleisch gehört für viele zu Ostern wie das Färben von Eiern. Der Chef der Brandenburger Schafzüchter berichtet, wie die Nachfrage ist - und ob sie gedeckt werden kann.
Osterlämmer
Kleine Osterlämmer stehen auf einer Wiese. © Marcus Brandt/dpa

Die Nachfrage nach Lammfleisch in Brandenburg bleibt nach Züchterangaben hoch - doch die Zahl der Tiere geht zurück. «Beliebt war Lammfleisch schon immer», sagte der Vorsitzende des Schafzuchtverbands Berlin-Brandenburg, Knut Kucznik, aus Altlandsberg (Kreis Märkisch-Oderland) der Deutschen Presse-Agentur. In den vergangenen Jahren beobachte er gar einen Anstieg in der Nachfrage: «Die Kunden sind da, vor allem Privatkunden. Bei unseren Tieren ist eben die Natürlichkeit gegeben. Unsere Kunden wissen, dass wir ökologisch arbeiten.»

Nach den jüngsten Daten des Statistikamtes Berlin-Brandenburg ging der Bestand an Schafen und Lämmern im vergangenen Jahr aber zurück. Im November 2023 wurden in Brandenburg demnach 72.900 Schafe gehalten, was einem Rückgang von 2,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Zahl der Lämmer sank noch deutlicher im Jahresvergleich um rund 11 Prozent auf 16.100 Tiere. Die Zahl der Schafhalter-Betriebe legte dagegen um rund 12 Prozent auf 280 zu.

Die Schafhalter können die Nachfrage nach Lammfleisch nicht abdecken. «Lämmer sind rar. Es gibt viele Leute, die Lämmer essen, aber 72.000 Schafe bringen die eben nicht rein», sagte Kucznik. «Wir könnten mehr Schafe halten», erklärte er. Dafür fehlten jedoch die Arbeitskräfte.

Mehr als 62.000 Lämmer wurden 2022 laut Statistikamt in Brandenburg geschlachtet. Das sind etwa 88 Prozent aller geschlachteten Schafe des Jahres 2022. Im Jahr 2021 wurden mit über 71.000 Tieren noch etwas mehr Lämmer geschlachtet.

Die meisten Osterlämmer werden zwischen November und Dezember geboren und dann ein bis zwei Wochen vor Ostern geschlachtet. Ein Mindestalter für die Schlachtung von Lämmern gibt es laut dem Landestierschutzverband Brandenburg nicht.

Seit Jahrhunderten werden im Christentum Lämmer geschlachtet, um sie am Tag der Auferstehung - dem Ostersonntag - als Braten zu essen. Die Wurzeln der Tradition reichen bis ins Neue Testament zurück, wo Jesus Christus als das «Lamm Gottes» bezeichnet wird. Im Johannes-Evangelium heißt es: «Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt.»

© dpa
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