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Holzdiebstahl in Brandenburg hat deutlich zugenommen

Das Heizen mit Holz ist schon seit einiger Zeit ein Trend. Früher war das sehr günstig, zuletzt wurde auch Holz teurer. Das scheint Diebe zu animieren, sich an den gemachten Haufen zu bedienen.
Holzdiebstahl in Brandenburg hat zugenommen
Kammergetrocknetes Buchen-Brennholz wird in einem Unterstand gelagert. © Julian Stratenschulte/dpa

Deutlich mehr Fälle von Holzdiebstahl als in den Vorjahren sind zuletzt in Brandenburg angezeigt worden. «Im aktuellen Jahr erwarten wir einen steigenden Trend gegenüber dem Vorjahr», erklärte eine Sprecherin der Polizei auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Bereits im vergangenen Jahr waren die Fallzahlen auf 284 angezeigte Taten gestiegen. 2021 waren es nach Angaben der Polizei lediglich 191 angezeigte Holzdiebstähle.

Insbesondere die Schadenshöhe lag im vergangenen Jahr so hoch wie schon lange nicht mehr, wie die Polizei mitteilte. Insgesamt sei bei den angezeigten Taten Holz im Wert von 700.000 Euro gestohlen worden. Zum Vergleich: 2018 wurden fast 290 Fälle angezeigt, der erzeugte Sachschaden lag mit 400.000 Euro aber vergleichsweise niedrig. «Für den Zeitraum 2018 bis 2021 ist insgesamt eine rückläufige Entwicklung der Fallzahlen festzustellen. 2022 konnte wiederum ein deutlicher Anstieg festgestellt werden», fasste die Sprecherin zusammen.

Zu möglichen Erklärungen wolle man sich nicht äußern, betonte die Sprecherin. Dafür müsse man beispielsweise die Entwicklung der Holzmarktpreise oder den Kaufkraftverlust der Bevölkerung in den Blick nehmen. Allerdings sind die Energiepreise im Schnitt in den vergangenen Jahren stark gestiegen, parallel heizen immer mehr Menschen ihre Häuser ganz oder teilweise mit Holzöfen. Brennholz wurde immer teurer, in manchen Bundesländern werden mehr Diebstähle von geschlagenem Holz aus Wäldern gemeldet. Das betrifft vor allem Flächenländer mit großen Wäldern, in denen es weniger auffällt, wenn jemand dort nachts einen Anhänger volllädt.

Die Gefahr entdeckt und bestraft zu werden ist laut Polizei relativ hoch. Im vergangenen Jahr wurden demnach 37 Prozent der Fälle aufgeklärt.

© dpa
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