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Förderung für Forschung zur Ukraine an Viadrina-Uni

Die Europa-Universität Viadrina beschäftigt sich in Forschung, Lehrer und Transfer intensiv mit der Ukraine. Für Fördermittel bewirbt sie sich an unterschiedlichen Stellen - mit Erfolg.
Europa-Universität Viadrina
Blick auf Hauptgebäude der Europa-Universität Viadrina. © Patrick Pleul/dpa

Die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) kann durch eine Förderung des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) Forschung und Lehre zur Ukraine ausbauen. Für den Aufbau eines Ukraine-Zentrums hat sie Fördermittel in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro durch den DAAD erhalten. Für die nächsten vier Jahre können mit der Errichtung eines «Kompetenzverbundes Interdisziplinäre Ukraine Studien Frankfurt (Oder) - Berlin (KIU)» unter anderem 400 Menschen gefördert werden, darunter Forschende, Lehrende und Studierende, wie Uni-Präsident Eduard Mühle am Donnerstag mitteilte. Die Viadrina werde damit als nationales Referenzzentrum für Ukraine bezogene Forschung, Lehre und Transfer gestärkt. Im Wettbewerb um den Aufbau interdisziplinärer Ukraine-Studien an deutschen Hochschulen war die ostbrandenburgische Uni neben der Universität Regensburg erfolgreich.

Ukraine-Zentrum forscht zu Kultur und Gesellschaft Mit dem Geld sollen an der Viadrina unter anderem Gastdozenturen, Forschungs- und Studierendenstipendien finanziert werden. Auch Promotionen würden damit unterstützt, wie Mühle erläuterte. Er sprach von 400.000 Euro, die bereits in diesem Jahr verplant würden.

Der Verbund mit Partnern, darunter die Humboldt-Universität zu Berlin, die Freie Universität Berlin und das Zentrum für Osteuropa- und internationale Studien (ZOiS) wird sich bei der seiner Arbeit auf drei Schwerpunkte konzentrieren. Es gehe zum einen um die Geschichte und Kultur der Ukraine als geisteswissenschaftlicher Schwerpunkt, erklärte die Gwendolyn Sasse, ZOiS-Direktorin. Da gebe es noch große Lücken in der Forschung, etwa bei der Betrachtung auf die kulturellen Folgen des russischen Angriffskriegs, stellte sie dar. Auch Kriegsverbrechen im Blick Ein zweiter Schwerpunkt ist ihr zufolge das Spannungsverhältnis zwischen Gesellschaft und Staat, etwa den Auswirkungen von Krieg auf die Gesellschaft. Ein dritter Schwerpunkt seien der Krieg und seine multiplen Krisen. Es gehe unter anderem um Dimensionen von Gewalt und Kriegsverbrechen und deren völkerrechtliche Aufarbeitung, zudem Vorstellungen über eine neue Sicherheitsarchitektur.

Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) erklärte zur Förderung der Ukraine-Studien an der Viadrina: «Die aktuelle schwierige Lage des Landes zeigt, was es dringend braucht: Neben Waffen, Munition und finanzieller Unterstützung insbesondere Hoffnung und Perspektive. Die DAAD-Förderung macht Mut und eröffnet der Ukraine neue, wichtige Wege zur europäischen Integration.»

Im vergangenen November wurde an der Viadrina-Uni bereits das Center of Polish and Ukrainian Studies als neue wissenschaftliche Einrichtung eröffnet. Am neuen Zentrum sollen Forschungsprojekte entwickelt und Lehrangebote aufgelegt werden.

© dpa
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