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275 Berliner sagen ihre Meinung zum Tempelhofer Feld

Was soll mit dem Tempelhofer Feld künftig passieren? Insgesamt 275 Berlinerinnen und Berliner sollen sich dazu äußern. Die Auswahl der Teilnehmer am sogenannten Dialogprozess ist abgeschlossen.
Tempelhofer Feld
Zwei Inline-Skater fahren vor der Kulisse des Berliner Fernsehturms über das Tempelhofer Feld. © Monika Skolimowska/dpa

Die Vorbereitungen auf das Bürgerbeteiligungsverfahren zur Zukunft des Tempelhofer Felds sind einen Schritt weiter. Die Teilnehmer für die sogenannten Dialogwerkstätten sind inzwischen ausgewählt worden, wie Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen am Montag mitteilte.

Zunächst war dafür eine Stichprobe von 20.000 Personen ab 16 Jahren aus dem Einwohnermelderegister angeschrieben und um die Teilnahme gebeten worden. Knapp 1000 Personen bekundeten ihr Interesse, 275 davon wurden im nächsten Schritt ausgelost.

Dialogprozess soll im September starten

Sie sollen die Zusammensetzung der Berliner Bevölkerung widerspiegeln mit Blick auf Geschlecht, Alter, Wohnort, Einwanderungsgeschichte und Bildungsabschluss. Eine Auftaktveranstaltung für die ausgewählten Personen ist Anfang Juli geplant. Der sogenannte Dialogprozess, an dem sie sich beteiligen sollen, startet dann im September.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sollen der Senatsverwaltung zufolge fachlich gestützte Thesen für eine zukünftige Entwicklung des Tempelhofer Felds aufstellen. Ihre Einschätzungen sind nicht bindend. Die Ergebnisse sollen aber in die Aufgabenstellung des geplanten internationalen Ideenwettbewerbs einfließen.

Noch gilt das Ergebnis des Volksentscheids

Die schwarz-rote Regierungskoalition plädiert für eine Randbebauung des Tempelhofer Felds, der Großteil der Fläche soll frei bleiben. Bislang gilt aber nach wie vor das Ergebnis des Volksentscheids vom 25. Mai 2014, bei dem eine Mehrheit der Wählerinnen und Wähler dafür stimmte, das Feld nicht zu bebauen.

Der Verein Mehr Demokratie Berlin/Brandenburg hatte im Februar gefordert, bei dem Bürgerbeteiligungsverfahren müsse auch die Möglichkeit, dort keine Wohnungen zu bauen, ausreichend berücksichtigt werden. Der Verein setzt sich für ein faires und transparentes Beteiligungsverfahren ein, das alle Optionen offenlegt und diskutiert.

© dpa
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