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Fazit zur Turnier-Halbzeit: «EM-Euphorie angekommen»

Das EM-Sommermärchen sorgt für gute Stimmung in München. Der Oberbürgermeister freut sich über das Miteinander der Fans. Einige Preise erinnern ans Oktoberfest.
Public Viewing München
Zuschauer verfolgen in der Fanzone im Olympiapark die Übertragung des Spiels. Die Zwischenbilanz fällt positiv aus. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Das Münchner EM-Zwischenfazit zur Fan-Begeisterung fällt positiv aus. «Ich freue mich sehr, dass in der Stadt die EM-Euphorie angekommen ist», sagte Oberbürgermeister Dieter Reiter (SPD). Über 300.000 Fans kamen bislang in die Fan Zone im Olympiapark, bei den Spielen der deutschen Mannschaft waren es laut Stadt jeweils 25.000. Im Schnitt kämen pro Tag rund 10.000 Fans in die Münchner Fan Zone.

«Unsere Bilanz der ersten zehn Tage Fan Zone fällt durchaus positiv aus», sagte Marion Schöne, Geschäftsführerin des Olympiaparks München. Man beobachte mit Freude, «dass wir auch bei Spielen ohne deutsche Beteiligung sehr gut besucht sind und die Fans aus den vielen verschiedenen Nationen sehr friedlich miteinander das sportliche Kräftemessen auf den Screens mitverfolgen. Die EM-Stimmung ist toll und der Olympiapark ist einmal mehr der Ort, an dem sich viele Menschen unterschiedlicher Herkunft freundlich begegnen.»

Biertische preislich auf Oktoberfest-Niveau

Biergärten und Gaststätten sind weitere Anlaufstellen für viele Fans. Zum Teil werden Tische für 343 Euro für zehn Personen verkauft - inklusive 20 Maß und einem Vorspeisenbrett. «Die Nachfrage ist da, die Stimmung ist gut», sagte der Geschäftsführer des bayerischen Hotel- und Gaststättenverbands Dehoga, Thomas Geppert.

Ob Wirte Reservierungsgebühren fürs Public Viewing verlangen, gehöre in den Bereich der unternehmerischen Freiheit. «Aber im Vergleich zu den Tickets fürs Stadion ist das ja günstig», sagte Geppert. Man müsse zudem bedenken, dass die Live-Übertragung der Spiele für Restaurants und Biergärten nicht automatisch mehr Umsatz bedeute.

«Es gibt ja auch Verdrängungseffekte, zum Beispiel gehen Familien vielleicht nicht unbedingt in einen Biergarten voller Fußballfans», sagte Geppert. Man könne und wolle sich aber nicht beschweren, betonte er. «Diese EM kann für unser Land viel bringen und sie kann für München als Austragungsort viel bringen. Jetzt hoffen wir, dass wir weit kommen.»

In der Münchner Innenstadt ist rund um den Marienplatz immer wieder ein buntes Fan-Treiben zu beobachten. Nach dem Eröffnungsspiel zwischen Deutschland und Schottland (5:1) wurden in der bayerischen Landeshauptstadt die Partien Rumänien gegen Ukraine (3:0) und Slowenien gegen Serbien (1:1) ausgetragen. Mehr als 60.000 Zuschauer kamen pro Spiel in die ausverkaufte Arena.

Noch drei Spiele in der Münchner Arena

Es sei schön, wie die vielen Münchner und die Gäste ihre jeweiligen Nationen «friedlich feiern und anfeuern», sagte Reiter. «München ist eine tolle Sportstadt und weltoffene, tolerante Gastgeberin - das werden auch die noch kommenden drei Spiele hier sicher wieder zeigen.» Nach der Partie am Dienstagabend zwischen Dänemark und Serbien finden noch ein Achtelfinale und ein Halbfinale in Deutschlands Fußball-Hauptstadt statt. Weitaus mehr Fans werden in die Fan Zone kommen können.

Beim Beginn war München durch die riesige schottische Fan-Gemeinde vor große Herausforderungen gestellt worden. «Wir hatten zwar am ersten Tag einen nicht ganz optimalen Start, haben dann aber schnell nachgebessert und seitdem läuft es gut - bis auf die Wetterkapriolen, die wir leider nicht beeinflussen können», sagte Schöne.

© dpa
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