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Hoffnung auf baldige Entscheidung für Thüringer Häuser

Anfang 2024 meldete der kommunale Klinikverbund Regiomed Insolvenz an. Nach der Konstituierung der neuen Kreistage in Südthüringen werden Entscheidungen über die Zukunft der Thüringer Häuser erwartet.
Insolvenz der Regiomed-Kliniken
Ein Wegweiser mit dem Logo der Regiomed-Kliniken am Unternehmenssitz in Coburg (Bayern). © Pia Bayer/dpa/Archivbild

Im Insolvenzverfahren für die kommunale Klinikgruppe Regiomed könnte im dritten Quartal feststehen, in welche Richtung es für die Thüringer Krankenhausstandorte geht. «Wir warten derzeit auf wichtige kommunale Entscheidungen», sagte ein Regiomed-Sprecher am Dienstag auf Anfrage. Die Landkreise Sonneberg und Hildburghausen hatten Übernahmeangebote für die dortigen Regiomed-Häuser abgegeben. Ursprünglich war es das Ziel, das in Eigenverwaltung betriebene Insolvenzverfahren bis Ende Juni abzuschließen. Nach den Kommunalwahlen in Thüringen müssen sich aber erst die neuen Kreistage konstituieren. In Sonneberg ist das schon geschehen, in Hildburghausen steht die konstituierende Sitzung Anfang Juli an. Die Kreistage müssen über eine mögliche Übernahme der Häuser in Trägerschaft der Landkreise entscheiden.

Lösung für Rettungsdienst in Sicht

Für den ebenfalls von Regiomed betriebenen Rettungsdienst zeichnet sich im laufenden Bieterprozess unterdessen eine Entscheidung ab. Er soll an den ASB Rettungsdienst Thüringen übergehen, wie Regiomed mitteilte. Darüber bestehe in wesentlichen Punkten Einigkeit zwischen Regiomed und dem Bieter. Geplant sei der Übergang spätestens bis zum 1. Oktober, bis dahin sollen operative Details noch ausgearbeitet und erste Übergangsmaßnahmen umgesetzt werden. Der ASB wolle die Bedingungen aus den Arbeitsverträgen der Mitarbeiter dauerhaft übernehmen, Personal- und Leistungsstruktur sollen unverändert bleiben.

Die Klinikgruppe mit 5000 Beschäftigten an einem Dutzend Standorten in Bayern und Thüringen hatte kurz nach Jahresbeginn Antrag auf Insolvenz in Eigenverwaltung gestellt. Von der Insolvenz betroffen sind die Kliniken in Coburg, Lichtenfels, Neustadt (Bayern), Hildburghausen und Sonneberg (Thüringen) sowie medizinische Versorgungszentren, Seniorenzentren, Wohnheime und der Rettungsdienst. Alle betroffenen Landkreise hatten zuvor Übernahmeangebote abgegeben. Für die bayerischen Standorte hatte auch die Sana Kliniken AG ein Angebot vorgelegt.

© dpa
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