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Hannover-Pleite: Nürnberg-Coach erwartet «anderes Gesicht»

Die Abreibung in Hannover saß. Für Nürnberg heißt es deshalb, alles anders zu machen gegen Osnabrück. Der Coach setzt auf eine Trotzreaktion seiner Schützlinge.
Cristian Fiél
Der Nürnberger Trainer Cristian Fiel reagiert auf den Spielverlauf. © Daniel Karmann/dpa

Zumindest einen Nutzen hatte die jüngste 0:3-Pleite des 1. FC Nürnberg bei Hannover 96: Nun wissen die Clubberer genau, wie es nicht geht. Auch eine Woche nach dem Rückschlag in Niedersachsen redete Trainer Cristian Fiél den Auftritt nicht schön: «Das Spiel in Hannover war eine Katastrophe.» Allerdings glaubt er auch an einen Lerneffekt für seine Schützlinge in der 2. Fußball-Bundesliga. «Ich bin überzeugt, dass die Jungs wissen, was sie abgeliefert haben und dass sich das nicht wiederholen sollte.»

Der FCN empfängt am Samstag (13.00 Uhr/Sky) Tabellenschlusslicht VfL Osnabrück, mit einem Erfolg soll der Rückstand zur Aufstiegszone verkürzt und der Vorsprung auf den Tabellenkeller ausgebaut werden. Dass die Gäste in bislang 19 Saisonspielen nur zehn Zähler ergatterten und abgeschlagen auf dem letzten Platz stehen, beruhigt Fiél dabei nicht. «Sie werden alles reinwerfen, was sie haben, so wie sie es Woche für Woche tun. Und das sollten wir auch», stellte der Übungsleiter klar.

In Hannover hatte das überhaupt nicht geklappt: Die Nürnberger zeigten keine ligareife Zweikampfführung, keinen Einsatz, keine Inspiration. «Wenn wir morgen so auftreten, hast du keine Möglichkeit, dieses Spiel für dich zu entscheiden», warnte der Trainer. «Aber ich bin hundertprozentig überzeugt, dass wir morgen wieder ein anderes Gesicht zeigen.»

Zumal Osnabrück ein gern gesehener Rivale ist: Nürnberg hat gegen die Niedersachsen von 15 Duellen elf gewonnen und nur zwei verloren - seit Frühjahr 2001 ist der «Club» gegen den VfL ungeschlagen. Darüber hinaus wurde Fiél am Freitag bei der Pressekonferenz daran erinnert, dass er selbst im Dezember 2000 just gegen Osnabrück sein erstes Zweitligator erzielt hatte. «Ein abgefälschter Freistoß...», erinnerte sich der Trainer und grinste breit.

In Erinnerungen schwelgen bringt heute freilich keine Punkte - und Statistiken ebensowenig. «Wir müssen bereit sein für das Spiel», unterstrich Fiél deshalb. Definitiv nicht bereit sind die verletzten und angeschlagenen Daichi Hayashi, Christopher Schindler, Joseph Hungbo, James Lawrence und Enrico Valentini. Jan Gyamerah steht dagegen vor einer Rückkehr in die Stammelf, laut Coach Fiél habe der Rechtsverteidiger ohne Probleme trainiert.

Auch der nominelle Stammtorwart Christian Mathenia sei nach seinem Muskelfaserriss aus dem Dezember wieder topfit - dennoch dürfe gegen Osnabrück wie zuletzt schon gegen Rostock (3:0) und in Hannover (0:3) Ersatzmann Carl Klaus beginnen. «Calle hat uns im letzten Spiel in Hannover geholfen, dass wir nicht noch mehr Tore bekommen haben. Deswegen lasse ich ihn morgen nochmal spielen», sagte Fiél.

© dpa
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