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Nach Fund zweier Leichen im Bodensee Identität weiter unklar

Innerhalb eines Tages sind im Bodensee zwei Leichen entdeckt worden. Durch Abgleich mit Vermisstenlisten hoffen die Ermittler, die Identität der Männer klären zu können.
Bodensee bei Lindau
Im Sonnenschein liegt glitzernd der Bodensee hinter einer Aussichtsplattform. © Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Nach der Entdeckung von zwei Leichen binnen weniger Stunden im Bodensee sind die Identitäten der beiden toten Männer am Montag weiterhin unklar. Beide waren am Samstag im östlichen Teil des Sees unweit von Lindau entdeckt worden. Die Fälle werden von der bayerischen Polizei sowie der Landespolizei Vorarlberg in Bregenz untersucht. Einen Zusammenhang sehen die Ermittler nicht. In beiden Fällen sollen die Toten bereits eine gewisse Zeit im Wasser gelegen haben.

Der auf deutschem Hoheitsgebiet geborgene Mann wurde bereits am Montag obduziert. Erkenntnisse darauf, dass der Mann einem Verbrechen zum Opfer gefallen sei, gebe es bislang nicht, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums in Kempten. Es würden nun bekannte Vermisstenfälle überprüft. Dadurch hofft die Kriminalpolizei, die Identität des Mannes klären zu können.

Die zweite männliche Leiche werde am Dienstag in Österreich von der Gerichtsmedizin untersucht, sagte ein Polizeisprecher der Deutschen Presse-Agentur. Informationen zu der Identität des Toten lagen auch in diesem Fall am Montag weiter nicht vor. Drei Kajakfahrer hatten den leblosen Körper des Mannes auf österreichischer Seite des Bodensees im Wasser entdeckt und Alarm geschlagen.

Nach Angaben der österreichischen Nachrichtenagentur APA führen die Polizeistellen der Anrainerländer Österreich, Deutschland und Schweiz seit 1947 eine gemeinsame Übersichtsliste, um Vermisstenfälle rasch abgleichen zu können. Dass Menschen im Bodensee vermisst würden und es auch blieben, komme immer wieder vor. 103 Menschen gelten demnach aktuell als vermisst.

Am Bodensee kommt es jedes Jahr zu tödlichen Unfällen. 15 tödlich Verunglückte am gesamten See führt die Statistik für 2023, 13 von ihnen waren Badende.

© dpa
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