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Kleindienst wechselt von Heidenheim nach Mönchengladbach

Tim Kleindienst überrascht in der vergangenen Saison mit dem 1. FC Heidenheim. Nun wählt der Stürmer einen Neuanfang.
Tim Kleindienst
Heidenheims Tim Kleindienst reagiert im Spiel. © Tom Weller/dpa

Stürmer Tim Kleindienst nimmt mit dem Wechsel zu Borussia Mönchengladbach nach dem erfolgreichen Erstliga-Premierenjahr mit dem 1. FC Heidenheim eine neue Herausforderung an. Kleindienst habe eine Ausstiegsklausel in seinem bis 2027 laufenden Vertrag gezogen, teilte Heidenheim am Freitag mit. Nach Angaben seines neuen Clubs unterschrieb der 28-Jährige in Gladbach bis zum 30. Juni 2028. 

Wie beide Fußball-Bundesligisten mitteilten, wurde über die Ablösesumme Stillschweigen vereinbart. Medienberichten zufolge soll sie bei geschätzten rund sieben Millionen Euro liegen. Schon am Donnerstag hatte es Berichte gegeben, dass der Transfer bevorstehe.

«Es ist für mich persönlich eine große Chance», sagte Kleindienst. Der Torjäger erzielte in der vergangenen Saison zwölf Bundesliga-Tore für Heidenheim. Er hatte damit als bester Torjäger des Neulings wesentlichen Anteil daran, dass der Club in seiner ersten Bundesliga-Saison überraschte und sich für die Conference League qualifizierte. 

Heidenheim verliert Leistungsträger

«Tim ist ein echter Typ und verfügt für einen Mittelstürmer über ein breites Spektrum», sagte Gladbachs Geschäftsführer Sport, Roland Virkus. «Er ist torgefährlich, darüber hinaus auch ein Arbeiter, der seine Kollegen mitreißen und ihnen auch Stabilität geben kann.»

Für die Heidenheimer von Trainer Frank Schmidt ist der Abgang ein schwerer Verlust. Kleindienst hatte sein Team in der Saison 2022/23 als bester Zweitliga-Torschütze (25 Tore) und mit den entscheidenden Treffern am letzten Spieltag in die erste Liga geschossen. 

«Tim war in den letzten Jahren auf dem Platz einer der ganz wichtigen Faktoren für uns», sagte Heidenheims Vorstandsvorsitzender Holger Sanwald: «Deshalb ist es sehr bitter für uns, solch einen Ausnahmestürmer an einen Ligakonkurrenten zu verlieren. Da brauchen wir keinen Hehl daraus zu machen», so Sanwald: «Jetzt gilt es, mit den wirtschaftlichen Möglichkeiten, die sich durch diesen Transfer ergeben, unseren Kader gezielt zu verstärken.»

© dpa
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