Games Music Hörbücher Gymondo MyTone Alle Services
vodafone.de

Dax baut Gewinn aus

Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch nach erfreulichen US-Inflationsdaten seine Gewinne ausgebaut. Für den Dax ging es letztlich um 1,42 Prozent auf 18.630,86 Punkte hoch. Damit machte der Leitindex die Verluste der vergangenen drei Handelstage fast wett - am Dienstag hatte er noch ein Fünfwochentief erreicht. Der MDax mit den mittelgroßen Werten schloss zur Wochenmitte 1,19 Prozent fester mit 26.772,92 Punkten.
Dax
Der Dax ist der wichtigste Aktienindex in Deutschland. © Fredrik von Erichsen/dpa

Die Verbraucherpreise in den USA für den Mai zeigten eine überraschende Abschwächung der Teuerung gegenüber dem Vorjahr. Beobachter hatten hingegen mit einer Stagnation gerechnet. Zudem ging die Kernjahresinflationsrate ohne Energie und Nahrungsmittel stärker als erwartet zurück. Sie wird von der amerikanischen Notenbank Fed besonders beachtet, da sie den allgemeinen Preistrend nach Meinung von Fachleuten besser wiedergibt als die Gesamtrate. Die Daten gaben den Hoffnungen auf US-Zinssenkungen neue Nahrung.

Umso gespannter harrten die Anleger nun des Fed-Zinsentscheids nach dem europäischen Handelsschluss. Dass die Währungshüter schon heute die geldpolitische Wende einleiten, gilt als praktisch ausgeschlossen. Der Fokus an den Finanzmärkten liegt vielmehr darauf, ob die neuen Leitzinsprojektionen nur noch eine oder zwei Zinssenkungen in diesem Jahr andeuten werden, wie Helaba-Volkswirt Ulrich Wortberg schrieb.

Von den Zinshoffnungen profitierten am Mittwoch auch die Börsen in Europa und in den USA. Für den Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 ging es um 1,4 Prozent nach oben. In Paris und London standen etwas weniger deutliche Kursgewinne zu Buche. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial gewann zum europäischen Handelsende 0,3 Prozent, während der mit zinssensiblen Technologiewerten gespickte Nasdaq 100 um 1,5 Prozent anzog.

Bei den deutschen Autobauern drückten die Angst vor einem Handelsstreit mit China sowie negative Signale des Zulieferers Stabilus auf die Stimmung. Die EU-Kommission droht mit hohen vorläufigen Strafzöllen auf E-Autos aus China, da deren Hersteller aus ihrer Sicht von wettbewerbsverzerrenden Subventionen profitieren. China konterte mit möglichen Vergeltungszöllen.

Am Devisenmarkt kletterte der Euro nach den US-Inflationsdaten zuletzt auf 1,0843 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs davor auf 1,0765 Dollar festgesetzt und der Dollar damit 0,9289 Euro gekostet.

Am Rentenmarkt fiel die Umlaufrendite von 2,71 Prozent am Vortag auf 2,65 Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,51 Prozent auf 124,01 Punkte. Der Bund-Future gewann 0,70 Prozent auf 131,19 Zähler.

© dpa
Das könnte Dich auch interessieren
Empfehlungen der Redaktion
Imker Rico Heinzig
People news
Böhmermann unterliegt erneut im «Honig-Streit»
Those About To Die
Tv & kino
Anthony Hopkins als römischer Kaiser - «Those About To Die»
Veranstaltung des Netzwerks «Frauen 100»
People news
Rose McGowan: Will nicht für Rest meines Lebens kämpfen
Sitzung Europäisches Parlament - Wahl Kommissionspräsidentin
Internet news & surftipps
Für jeden etwas: Von der Leyens Pläne für zweite Amtszeit
Passworteingabe auf einer Webseite
Das beste netz deutschlands
GMX und Web.de bekommen Passwort-Check
Samsung-Sicherheitsupdate im Juli und Juni für diese Galaxy-Handys
Handy ratgeber & tests
Samsung-Sicherheitsupdate im Juli und Juni für diese Galaxy-Handys
Serhou Guirassy
Fußball news
Im zweiten Anlauf: Guirassy-Wechsel zum BVB perfekt
Ein Mann und eine Frau sitzen angespannt auf einem Sofa
Job & geld
Frisch getrennt: Das sollten Sie mit Ihren Konten machen