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Emotionale Trauerfeier für Rosalynn Carter

US-Präsident Joe Biden und auch die Clintons sind gekommen: Sie gedenken der ehemaligen First Lady Rosalynn Carter. Auch der 99-jährige Jimmy Carter erweist seiner Ehefrau die letzte Ehre.
Trauerfeier in Atlanta
Jimmy Carter beim Gedenkgottesdienst für seine Frau Rosalynn in der Glenn Memorial Church. © Andrew Harnik/AP/dpa

Die ehemalige First Lady der USA, Rosalynn Carter, ist mit einer emotionalen Trauerfeier gewürdigt worden - hochrangige Gäste erwiesen ihr die letzte Ehre. Der 99 Jahre alte frühere US-Präsident Jimmy Carter nahm ebenfalls an der Zeremonie in einer Kirche in Atlanta im südlichen US-Bundesstaat Georgia am Dienstag teil. Es war ein seltener öffentlicher Auftritt des von Krankheit gezeichneten Demokraten - halb liegend in einem Rollstuhl in der ersten Reihe der Kirche, zugedeckt mit einer Decke. Seine Ehefrau Rosalynn war vor gut einer Woche im Alter von 96 Jahren gestorben.

Zu den Gästen der Zeremonie zählten auch US-Präsident Joe Biden und seine Ehefrau Jill. Alle noch lebenden einstigen First Ladys der USA erwiesen Rosalynn Carter ebenfalls die letzte Ehre: Melania Trump, Michelle Obama, Laura Bush und Hillary Clinton. Die ehemalige US-Außenministerin wurde von ihrem Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, begleitet. Die Clintons und Michelle Obama waren zuvor gemeinsam mit den Bidens an Bord der Air Force One nach Atlanta gereist.

77 Jahre lang verheiratet

Rosalynn Carters Gesundheitszustand hatte sich vor ihrem Tod rapide verschlechtert. Im Mai war öffentlich geworden, dass sie an Demenz erkrankt war. Sie wurde zuletzt palliativ zu Hause betreut. Auch Jimmy Carter befindet sich seit Mitte Februar in palliativer Betreuung im Kreise seiner Familie. Er kämpft bereits seit einigen Jahren mit gesundheitlichen Problemen und unternimmt keine weiteren medizinischen Schritte mehr. Der demokratische Politiker aus Georgia war von 1977 bis 1981 US-Präsident.

Die Carters waren 77 Jahre lang verheiratet. Rosalynn Carter hatte die Rolle der First Lady in den USA bedeutend geprägt. Später engagierte sie sich vor allem im Bereich mentale Gesundheit. Sie gilt als Vorreiterin im Kampf für bessere Behandlung. «Sie diente unserem Land als eine der aktivsten und erfolgreichsten First Ladys», sagte eine langjährige Mitarbeiterin bei der Trauerfeier. Rosalynn Carters Sohn Chip Carter sagte: «Meine Mutter war der Kitt, der unsere Familie zusammenhielt.»

© dpa
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