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Kehl über Wiedersehen mit Bellingham: «Fast schon kitschig»

Im größten Spiel auf Club-Ebene sehen sich der BVB und Jude Bellingham wieder - ein Jahr nach dem Wechsel des Engländers zu Real Madrid. Dortmunds Sportdirektor Kehl freut sich darauf.
Sebastian Kehl
Freut sich auf das Wiedersehen mit Bellingham: BVB-Sportdirektor Sebastian Kehl. © Jan Woitas/dpa

Borussia Dortmunds Sportdirektor Sebastian Kehl freut sich vor dem Champions-League-Finale am Samstag in London gegen Real Madrid besonders auf das Wiedersehen mit Jude Bellingham. «Das ist eine fantastische Geschichte. Er wechselt von uns nach Madrid – und ein Jahr später stehen wir uns im Finale der Champions League gegenüber. Das ist ja fast schon kitschig», sagte Kehl im Interview des «Kicker».

Der 20 Jahre alte Engländer ist nach seinem Wechsel im vergangenen Sommer zu Real zum Weltstar gereift und zentrale Figur im Offensivspiel der Königlichen geworden. «Ich war nicht überrascht, dass er gleich so eine herausragende Rolle eingenommen hat. Weil ich seine Fähigkeiten als Spieler kenne, aber auch seine unfassbare Persönlichkeit. Mir war klar, dass es nicht lange dauert, bis er Real seinen Stempel aufdrücken wird», sagte Kehl. 

Bellingham war 2023 für gut 100 Millionen Euro nach Madrid gewechselt und hat seinen Marktwert seitdem noch einmal fast verdoppelt. «Er wird sich sehr freuen, uns in Wembley alle wiederzusehen. Aber ich weiß auch, wie er tickt: Er hasst es zu verlieren. An diesem Tag wird er damit aber hoffentlich umgehen müssen», meinte Kehl weiter. «Wir kennen ihn gut – und wissen auch an der einen oder anderen Stelle, wie wir ihn knacken können.»

Bellingham: «Ganz besonderes Spiel»

Bellingham warnt vor vor seinem Ex-Club. «Um zu gewinnen, müssen wir wirklich an unsere Leistungsgrenze gehen. Wenn wir das schaffen, wird es schwer, uns zu schlagen», sagte der 20 Jahre alte Offensivspieler in Madrid. 

«Die Champions League zu gewinnen, ist der Grund für mich, überhaupt hier zu sein», sagte der Engländer. «Ich habe immer davon geträumt, für dieses Team zu spielen. Das ist ganz besonderes Spiel für mich, aber ich muss meine Emotionen da beiseitelassen», sagte Bellingham. 

© dpa
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