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Thüringer Ex-CDU-Abgeordneter im Vorstand der Werteunion

Acht Jahre war Albert Weiler Bundestagsabgeordneter für die CDU und trat vor wenigen Wochen aus der Partei aus. Nun macht er in der neu gegründeten Werteunion um Hans-Georg Maaßen mit.
Albert Weiler
Albert Helmut Weiler spricht im Bundestag zum Thema Arbeitsmarkt Ost. © Christophe Gateau/dpa

Der frühere Thüringer CDU-Bundestagsabgeordnete Albert Weiler ist in den Bundesvorstand der neu gegründeten Partei Werteunion gewählt worden. Ex-Verfassungsschutzchef und Werteunion-Vorsitzender Hans-Georg Maaßen teilte am Wochenende beim Online-Portal X (früher Twitter) ein Foto, auf dem seinen Angaben zufolge der frisch gewählte Bundesvorstand der neuen Partei zu sehen ist - darunter auch Weiler. Maaßen wurde demnach zum Bundesvorsitzenden der Werteunion gewählt. Die Partei wurde am Samstag in Bonn aus der Taufe gehoben.

Weiler hatte einen Tag vor der Parteigründung der Deutschen Presse-Agentur gesagt, er könne sich vorstellen, in der Werteunion politisch aktiv zu werden, wolle sich die neue Partei und deren Parteiprogramm aber erst ansehen. Den Zeitpunkt eines möglichen Parteieintritts hatte er auf Nachfrage offen gelassen und gesagt: «Das kann morgen oder übermorgen sein, das kann auch in drei Monaten sein.»

Weiler signalisierte auch, dass er sich eine Kandidatur bei der Landratswahl im Saale-Holzland-Kreis vorstellen kann. «Ich lasse das noch offen, weil es tatsächlich auch noch offen ist», sagte er. Wenn es passe, «bin ich gerne bereit, da auch noch einmal Arbeitskraft reinzustecken», sagte er.

Der 58-Jährige war seit 2013 Bundestagsabgeordneter für die CDU und verlor sein Mandat bei der Bundestagswahl 2021. Die CDU ist seiner Meinung nach zu stark nach links gerutscht, «um der SPD und den Grünen die Wähler abzunehmen», so Weiler. Stattdessen hätte sich die CDU seiner Ansicht nach auf ihre eigene Wählerschaft konzentrieren sollen. «Und wenn wir dann mal in der Opposition landen, dann ist das eben so», sagte er. Er habe stets darauf gedrungen, «dass die CDU bei ihrer Linie bleibt, um dann nicht die Flanke nach rechts zu weit zu öffnen». Es sei schade, dass dies nicht gelungen sei.

© dpa
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