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Taubitz wie Langenhan: Unglaubliche Aufholjagden der Rodler

Mieses Wetter und eine immer mehr nachlassende Eisbahn haben zu kuriosen Ergebnissen geführt. Den siegreichen Rodlern Julia Taubitz und Max Langenhan ist der Erfolg etwas peinlich.
Rodeln Weltcup in Altenberg
Siegerin Julia Taubitz (M) aus Deutschland jubelt neben der Zweitplatzierten Elina Iva Viola (l) aus Lettland und der Drittplatzierten Lisa Schulte aus Österreich auf dem Podium. © Robert Michael/dpa

Die deutschen Rodler haben beim Weltcup in Altenberg mit historischen Aufholjagden Geschichte geschrieben. Nachdem am Samstag Weltmeister Max Langenhan vom BRC 05 Friedrichroda vom 21. Rang nach dem ersten Durchgang noch zum Sieg gerast war, toppte die WM-Zweite Julia Taubitz am Sonntag dieses Ergebnis noch einmal. Die Oberwiesenthalerin schaffte das bisher einzigartige Kunststück, von Platz 22 ganz nach vorn zu fahren. Sie verwies die Lettin Elina Ieva Vitola mit 0,149 Sekunden Vorsprung auf Platz zwei. Dritte wurde Weltmeisterin Lisa Schulte aus Österreich, die auf Taubitz 0,297 Sekunden Rückstand hatte.

«Der Plan war eigentlich, nach dem ersten Lauf im vorderen Mittelfeld zu sein, das hat nicht ganz geklappt. Ich hatte ein paar Fehlerchen eingebaut, die am Ende noch ganz praktisch waren», sagte Taubitz, die mit ihrem 24. Weltcup-Sieg die Führung in der Gesamtwertung ausbaute. «Es war halt ein Wetterrennen. Da freut man sich nicht ganz so über einen Sieg wie bei Kaiserwetter.» Anna Berreiter wurde Vierte, auch Melina Fischer als Sechste und Merle Fraebel als Siebte schafften Top-Ten-Plätze-Plätze.

Tags zuvor hatte Langenhan ähnlich wie Taubitz triumphiert. Beide hatten mit Startnummer 27 keine guten ersten Läufe. «Ich hatte einfach Glück. Solche Fehler verdienen eigentlich eine Niederlage. Dass ich dann so einen zweiten Lauf treffe und die Bahn dann so nachlässt, das wünscht man keinem anderen Sportler. Das tut mir auch leid», sagte Langenhan. Der dreimalige Olympiasieger Felix Loch vom RC Berchtesgaden verpasste als Vierter seinen 51. Weltcupsieg, nachdem er zur Halbzeit noch aussichtsreich auf Rang zwei gelegen hatte. 

Ein ähnliches Kunststück wie Taubitz und Langenhan hatte Kollege Loch auch schon einmal geschafft: Im Dezember 2020 fuhr der Berchtesgadener ebenfalls auf der Altenberger Bahn von Platz 17 aus zum Sieg. 

© dpa
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