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Seit Kriegsbeginn in Ukraine: 653 mehr Fachkräfte an Schulen

9700 Schülerinnen und Schüler aus der Ukraine besuchen inzwischen eine sächsische Schule. Auch bei den Lehrkräften macht sich die Zuwanderung seit Kriegsbeginn bemerkbar.
Lehrer
Ein Lehrer unterrichtet in einem Klassenzimmer. © Marijan Murat/dpa/Symbolbild

Knapp zwei Jahre nach Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine sind in Sachsen 653 zusätzliche Lehr- und Assistenzkräfte für ukrainische und weitere zugewanderte Schülerinnen und Schüler eingestellt worden. Davon seien bereits 121 Lehrkräfte fest angestellt, teilte das Sächsische Staatsministerium für Kultus am Montag mit. Bei 122 weiteren werde eine feste Übernahme in den Schuldienst vorbereitet. Demnach sind die meisten ukrainische Staatsangehörige. 

«Ich bin sehr froh darüber, dass es gelungen ist, so viele Fachkräfte zu binden. Sie sind eine Bereicherung für unsere Schulen», sagte Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) laut Mitteilung. «Ihnen gebührt aber auch Respekt für den Mut und die Anstrengungen, die sie auf sich genommen haben, um in einer für sie ungewohnten Schulumgebung Fuß zu fassen und dabei noch die deutsche Sprache zu erlernen.»

Bei den Lehrkräften, wie auch bei den Schülern und Schülerinnen, aus der Ukraine gebe es viel Fluktuation, sagte ein Ministeriumssprecher. Ein Grund dafür sei, dass sie – anders als Geflüchtete aus anderen Ländern – ihren Wohnort in Deutschland frei wählen könnten. Ende des Schuljahres 2022/2023 waren es den Angaben zufolge 727 Angestellte, zu Beginn des neuen Schuljahres 2023/2024 dann nur noch 495. Bis zum Herbst waren alle Verträge befristet, im November wurden die ersten Verträge in unbefristete Anstellungen umgewandelt.

Das Angebot dafür erhalten laut Mitteilung Lehrkräfte, die sich bereits im Unterricht bewährt haben und für eine Tätigkeit im Regelunterricht anderer Fächer geeignet sind. Auch deutsche Sprachkenntnisse sind notwendig. Die Pädagoginnen und Pädagogen können demnach perspektivisch je nach Ausbildung im Fachunterricht oder im Bereich Deutsch als Zweitsprache tätig sein. An Sachsens Schulen werden den Angaben zufolge aktuell mehr als 9700 ukrainische Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

© dpa
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