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Sturm beschädigt Autos und Häuser

Umgestürzte Bäume, weggewehte Café-Stühle und ein Wäscheständer auf einem Baum: Ein Unwetter ist am Montag über Rheinland-Pfalz und das Saarland hinweggefegt.
Feuerwehrfahrzeug
Feuerwehrfahrzeug mit Blaulicht. © Niklas Treppner/dpa

Ein Unwetter hat in Rheinland-Pfalz und im Saarland unter anderem Bäume entwurzelt, Autos und Stromleitungen beschädigt und damit Polizei und Feuerwehr in Schach gehalten. Allein die Polizei Koblenz zählte am Montagabend 65 Einsätze, während die Feuerwehr in Ludwigshafen 80 Mal ausrücken musste. Auch im Saarland gingen landesweit 70 Notrufe wegen des Unwetters ein, wie ein Polizeisprecher sagte. Nach Informationen der Polizeipräsidien sei jedoch in beiden Bundesländern niemand durch das Unwetter verletzt worden. Nur das Polizeipräsidium Rheinpfalz verzeichnete in seiner Region drei wetterbedingte Verkehrsunfälle, die aber alle glimpflich ausgingen.

Herabstürzende Bäume, Äste und andere Gegenstände zogen zudem mehrere Autos und Häuser in Mitleidenschaft. Zehn beschädigte Autos verbuchte allein das Polizeipräsidium Koblenz für seine Region, während umgewehte Zäune und Schilder an elf Autos im Gebiet des Polizeipräsidiums in Ludwigshafen Schäden anrichteten, so ein Sprecher. Dort wurden demnach außerdem drei Gebäude beschädigt. Auch im saarländischen St. Ingbert stürzten Bäume auf oder gegen zwei Häuser, die aber bewohnbar blieben, wie die Feuerwehr mitteilte.

Teuer wurde es in Westhofen nahe Worms: Dort trafen aufgewirbelte Gegenstände drei parkende Autos und einen Bauwagen, wie eine Polizeisprecherin erklärte. Dabei sei ein Schaden im fünfstelligen Bereich entstanden. Auch Äste, Verkehrsschilder und Bauzäune fielen auf einzelne parkende Autos, etwa in Mainz, Speyer oder Landau.

Auf eine Telefonleitung und insgesamt fünf Stromleitungen stürzten Bäume im Gebiet des Polizeipräsidiums Koblenz. Dadurch seien einzelne Häuser kurzzeitig ohne Strom gewesen. Zwischen Hauptstuhl und Landstuhl im Landkreis Kaiserslautern dagegen hing eine Telefonleitung vorübergehend auf die Straße herab, so die Polizei.

Nicht nur Bäume und Verkehrsschilder blies der Wind um: In Pirmasens etwa trug der Sturm die Stühle und Tische eines Cafés weg und wehte sie in eine Fußgängerzone, wie es hieß. In Ludwigshafen dagegen brachte der Wind einen Wäscheständer zum Fliegen: Die Feuerwehr entdeckte ihn nach eigenen Angaben in einem Baum - etwa 25 Meter über dem Boden.

Ganz vorbei ist das windige Wetter laut Deutschem Wetterdienst (DWD) nicht: Bis in den Dienstagabend hinein erwarten die Meteorologen lokal kurze Gewitter. Die können demnach stürmische Böen bis 70 Kilometer pro Stunde und vereinzelt Sturmböen bis 80 Kilometer pro Stunde mitbringen. In der Nacht lässt der Wind laut DWD dann schnell nach. Ein paar Gewitter mit vereinzelt starken Böen könne es aber auch am Mittwoch geben.

© dpa
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