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Jubel in Fürth nach Last-Minute-Siegtor von Wagner

Die SpVgg Greuther Fürth kämpft sich aus der Ergebnis-Krise. Beim 2:1 gegen Kaiserslautern sind zwei Faktoren entscheidend, eine krasse Steigerung nach der Pause und ein Doppelpacker.
SpVgg Greuther Fürth - 1. FC Kaiserslautern
Der Fürther Dennis Srbeny (l) kämpft mit Filip Kaloc (M) und Boris Tomiak aus Kaiserslautern um den Ball. © Daniel Karmann/dpa

Nach dem Last-Minute-Tor von Matchwinner Robert Wagner tief in der Nachspielzeit fielen alle bei der SpVgg Greuther Fürth in einen kollektiven Jubelrausch. Die Franken beendeten am Freitagabend mit dem 2:1 (0:1) gegen den abstiegsbedrohten DFB-Pokalfinalisten 1. FC Kaiserslautern ihre Sieglos-Serie der vergangenen Wochen. «Das löst natürlich schon was aus», sagte Fürths Trainer Alexander Zorniger zu auch seinem Emotionsausbruch nach dem Siegtor. Er lobte Doppelpacker Wagner: «Der haut sich rein.»

Der Mittelfeldspieler wurde spätestens mit seinem zweiten Tor zum Mann des Abends im Sportpark Ronhof. Vor der Pause waren die Lauterer das bessere Team gewesen und führten angetrieben von Marlon Ritter vor über 15 000 Zuschauern durch das 16. Saisontor des Ex-Fürthers Ragnar Ache in der 18. Minute. Die Fürther präsentierten sich in der zweiten Hälfte jedoch offensiv wie verwandelt und glichen durch Wagner zunächst zum 1:1 aus (62.).

Mit 29 Punkten blieben die Lauterer zum Auftakt des 29. Spieltags Vorletzter und stehen damit weiter auf einem direkten Abstiegsplatz. «Die Niederlage ist natürlich sehr bitter. Wir wollten den Punkt unbedingt mitnehmen», sagte FCK-Coach Friedhelm Funkel bei Sky.

Fürth durchbrach endlich die 40-Punkte-Marke, nachdem Sportdirektor Rachid Azzouzi vor dem Anpfiff noch von «einer Delle» gesprochen hatte, durch die man gerade gehe. Bitter für die Gäste war zudem, dass sich Julian Niehues kurz vor dem Seitenwechsel bei einem Zweikampf wohl schwerer verletzte. Er musste mit bandagiertem Knie vom Platz.

Beim Tor von Ache hatte der FCK Glück, weil es den Eckball davor nicht hätte geben dürfen. Nach der Pause war es Torwart Robin Himmelmann, der den Pokalfinalisten lange Zeit vor einer Niederlage bewahrte. Er hielt mehrfach klasse gegen Tim Lemperle, Branimir Hrgota und Dennis Srbeny.

Eine abgerutschte Flanke des zur Pause eingewechselten Angreifers Lemperle, der das Offensivspiel sehr belebte, klatschte an die Latte (87.). Schließlich war es praktisch mit dem letzten Angriff erneut Wagner, der seine Mannschaft nach einer Flanke von Hrgota mit dem ganz späten Siegtreffer für eine extreme Leistungssteigerung in der zweiten Spielhälfte belohnte.

© dpa
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