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Polizei nimmt zu Karnevalsauftakt 26 Menschen in Gewahrsam

Der 11.11. an einem Samstag - das bringt für die Polizei besondere Herausforderungen mit sich. Besonders in Köln, das Zehntausende Besucher von auswärts anzog.
Karneval in Köln
Karnevalisten feiern auf dem Heumarkt den Beginn der Karnevalssaison. © Oliver Berg/dpa

Nach den Feiern zum Karnevalsauftakt am 11.11. hat die Polizei eine erste Bilanz gezogen. Insbesondere in Köln wurden etliche Straftaten wie Körperverletzungen und Sachbeschädigungen registriert. Die Polizei nahm am Samstag 26 überwiegend betrunkene Menschen in Gewahrsam. In die Stadt waren viele Zehntausende Partytouristen geströmt, um den Beginn der Karnevalssaison mitzuerleben. In Düsseldorf, wo es am 11.11. traditionell deutlich ruhiger zugeht, vermeldete die Polizei kein erhöhtes Einsatzaufkommen.

In Köln feierte tagsüber der überwiegende Teil der Menschen friedlich und hielt sich an die Regeln. Vom Nachmittag an waren die Polizisten dann stärker gefordert, weil es immer mehr Betrunkene gab. Bis zum späten Samstagabend sprachen die Beamten 63 Platzverweise aus. Die Polizisten nahmen nach vorläufigen Erkenntnissen bislang 96 Strafanzeigen auf, überwiegend wegen Körperverletzungsdelikten, Taschendiebstahls und Sexualstraftaten. Zwei Tatverdächtige wurden vorläufig festgenommen.

Der Einsatzleiter der Polizei resümierte: «Für uns ist der Einsatztag noch lange nicht vorbei und wir werden auch in der Nacht weiterhin mit vielen Einsatzkräften für die Sicherheit der Feiernden sorgen.» Es freue ihn besonders, dass es rund um die Synagoge in Köln ruhig geblieben sei. «Das war mir neben der Sicherheit aller Karnevalisten ein besonderes Anliegen.»

Die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker besuchte am Samstag die größte Kölner Synagoge, die sich fast direkt an der Hauptpartymeile befand. «Wir denken natürlich an die Not und Verzweiflung, die unsere jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger im Moment erleben», sagte die parteilose Politikerin. «Hier wird unweit der Synagoge jetzt Karneval gefeiert. Viele Menschen brauchen diese Zeit des Feierns. Andere können die Gedanken an die gewaltsamen Übergriffe der Hamas und die Konsequenzen nicht verdrängen.»

Mit 1000 Polizisten, 180 Ordnungsamtsmitarbeitern und mehr als 1000 privaten Sicherheitskräften hatte die Stadt Köln am Samstag versucht, den Ansturm in geregelte Bahnen zu lenken. Die Feiernden reisten aus dem ganzen Bundesgebiet an.

Drei als Hogwarts-Schülerinnen verkleidete Bayerinnen zum Beispiel bezeichneten es als «einmalige Chance», das Treiben an einem Wochenende miterleben zu können. «Wir sind Lehrerinnen und können uns nie frei nehmen», erläuterte Svenja (31).

In Düsseldorf verfolgten auf dem Rathausplatz etwa 5000 Menschen das Erwachen des Hoppeditz, der dieses Jahr etwas länger brauchte, bis er sich aus seinem Senftopf befreit hatte. Auch die umliegenden Straßen waren nach den Worten eines Sprechers des Comitees Düsseldorfer Carneval «pickepackevoll».

© dpa ⁄ Christoph Driessen und Florian Gut, dpa
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