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NRW-Heizungen sind im Schnitt knapp 13 Jahre alt

Heizungen in nordrhein-westfälischen Wohnungen sind im Schnitt etwas jünger als in den meisten anderen Bundesländern. Auf knapp 13 Jahre kommen sie im Schnitt. Jede sechste versieht ihre Dienste allerdings schon seit mindestens 25 Jahren.
Heizung
Ein Mann dreht in einer Wohnung am Thermostat einer Heizung. © Hauke-Christian Dittrich/dpa/Symbolbild

Die Heizungsanlagen für die knapp neun Millionen Wohnungen in Nordrhein-Westfalen sind im Schnitt 12,8 Jahre alt. Dies ist das Ergebnis einer Untersuchung des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Bundesweit liegt NRW damit auf Platz drei hinter Brandenburg mit einem Heizungs-Durchschnittsalter von 11,7 Jahren und Niedersachsen mit 12,3 Jahren. Der bundesweite Schnitt liegt bei 13,9 Jahren. Knapp drei von zehn Heizungen in NRW sind 20 Jahre und älter, jede sechste Heizung hat sogar 25 Jahre und mehr auf dem Buckel. Veränderungen auf dem Heizungsmarkt geschähen wegen der langen Austauschzyklen von Heizungen nur langsam, erklärte der BDEW. Am anderen Ende ist etwa jede fünfte Heizung in NRW und ganz Deutschland jünger als fünf Jahre.

Die Untersuchung ergab weiter, dass in NRW sechs von zehn Wohnungen mit Gas beheizt werden. Seit 2019 stieg der Anteil von 55,6 auf 59,3 Prozent. Beim Energieträger Öl ging der Anteil etwas zurück - von 24,5 auf 22,2 Prozent. Auf Fernwärme entfielen 10,9 Prozent, auf Strom 4,3 Prozent. Der Rest entfiel auf die übrigen Energieträger wie Holz, Flüssiggas oder Kohle. Auch bei den Energieträgern gibt es deutliche Unterschiede zu den Deutschland-Zahlen: Bundesweit wird nur knapp die Hälfte aller Wohnungen mit Gas beheizt. Dafür liegt der Öl-Anteil mit 23,4 Prozent etwas, der Fernwärme-Anteil mit 15,2 Prozent deutlich höher.

Je nach Region heizen die deutschen Haushalte insgesamt sehr unterschiedlich. Während im Nordwesten Gasheizungen vorn liegen, spielt Öl im Süden eine große Rolle. Im Norden und Osten ist Fernwärme verbreiteter als im Rest des Landes.

Die Regierungskoalition aus SPD, Grünen und FDP will mit dem Gebäudeenergiegesetz und der kommunalen Wärmeplanung dafür sorgen, dass das Heizen in Deutschland klimafreundlicher wird. Das Gebäudeenergiegesetz zielt darauf ab, durch einen Austausch von Öl- und Gasheizungen Schritt für Schritt das Heizen in Deutschland klimafreundlicher zu machen. Es sieht vor, dass künftig jede neu eingebaute Heizung mit 65 Prozent erneuerbaren Energien betrieben werden soll. Das Gesetz gilt ab 2024 unmittelbar erst einmal nur für Neubaugebiete.

© dpa
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