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Tötungsdelikt von Warburg: Opfer ist verblutet

Ein Mann und eine Frau sollen einen 58-Jährigen in dessen Wohnung erstochen haben. Das Opfer sei an den Verletzungen verblutet, so die Behörden. Die zwei Tatverdächtigen kamen am Montag in U-Haft.
Polizeifahrzeug mit Blaulicht
Ein Fahrzeug der Polizei fährt mit Blaulicht am Abend durch eine enge Straße. © Jan Woitas/dpa

Im Fall eines Tötungsdelikts in Warburg sind zwei Tatverdächtige, ein 32 Jahre alter Mann und eine 31 Jahre alte Frau, am Montag in Untersuchungshaft gekommen. Sie sollen in der Nacht zu Sonntag einen 58-Jährigen in dessen Wohnung erstochen haben. Demnach habe der Mann mehrere Stichverletzungen erlitten, an denen er verblutet sei, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag aufgrund von Obduktionsergebnissen mit. Eine Haftrichterin ordnete die U-Haft demnach wegen gemeinschaftlichen Totschlags an. Die Ermittlungen einer Mordkommission zum konkreten Tatverlauf und einem möglichen Motiv dauerten noch an, hieß es. 

Die Polizei war am Sonntag per Notruf über die Tat informiert worden. In der Wohnung des Toten trafen die Beamten auf die beiden Tatverdächtigen. Diese ließen sich den Angaben nach widerstandslos festnehmen. Die mutmaßlichen Täter und das Opfer sollen sich gekannt und zuvor gemeinsam in der Wohnung aufgehalten haben. In welchem Verhältnis sie zueinander standen, wurde zunächst nicht bekannt.

© dpa
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